56,8 Mio. US-Bürger spielen Social-Games, mehr Frauen als Männer

25. August 2010 | 10:12 Geschrieben von : Keine Kommentare

Kennt ihr Social-Games? Das sind Spiele wie Farmville, TurtleSquad oder Funcards. Social-Games sind Spiele, die sich unter anderem auf Facebook und StudiVZ/MeinVZ finden. Sie sind kostenlos und versprechen sofortigen Spielspaß – und gespielt werden diese eben im sozialen Online-Freundeskreis. Und Spieler gibt es hier nicht gerade wenige.

Wie jetzt bekannt wurde, spielen 20 Prozent der Amerikaner solche Social-Games, das sind stolze 56,8 Millionen US-Bürger. Dabei zeigt die Untersuchung „Social Network Gaming“, dass 35 Prozent der Social-Gamer „neue Spieler“ sind, die außerhalb sozialer Netzwerke bislang noch nicht mit Computer- und Videospielen in Berührung gekommen sind. Daher ist es wenig verwunderlich, dass der Anteil der Spielerinnen und der Anteil älterer Nutzer bei Social-Games überdurchschnittlich hoch ist. In den USA sind 53 Prozent der Social-Gamer weiblich, 47 Prozent sind männlich.

Natürlich gibt es auch die andere Seite von Social-Games, die für die Spieleindustrie weniger förderlich ist. Social-Games spielen nämlich nicht nur Gelegenheitsspieler, sondern auch eingefleischte Spieler. Dadurch  immer mehr dieser Spieler Social-Games spielen, investieren sie weniger in traditionelle Spiele.

Analystin Anita Frazier sagt dazu: „Dies beeinflusst sowohl das Zeit- als auch das Geldkontingent, das Gamefans in traditionelle Spiele investieren. Weil immer mehr Gamer Social-Games spielen, wirkt sich dieser Effekt auf die gesamte Industrie aus, die Wege finden muss, wie sie dies ausgleicht.“

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