An die Eltern: Microsoft macht sich für sicheres Spielen stark

10. Dezember 2010 | 09:00 Geschrieben von : Keine Kommentare

Seit wenigen Tagen steht Eltern ein umfassendes Paket an Informationen einschließlich praktischer Lösungen für mehr Sicherheit im Bereich Videospiele auf der neuen Microsoft Webseite www.playsmartplaysafe.eu/de-DE zur Verfügung. Dort ist eine Sammlung nützlicher Ratschläge, Tools und Tipps zu finden, wie man als Elternteil das interaktive Entertainment der eigenen Kinder individuell steuern kann.

Damit reagiert Microsoft auf eine kürzlich für das Unternehmen durchgeführte Studie, nach der 44 Prozent der Eltern gerne besser über unterschiedlichste Aspekte des Videospielens informiert wären. Ebenso zeigte sich, dass ein Teil der Eltern die Sicherheitseinstellungen lieber über eine Internetseite vornehmen möchte, als direkt an der Spielkonsole. Das ist nun auf Xbox Live möglich: das Family Pack, zugänglich via www.xbox.com, bietet die Gelegenheit, online  Sicherheitseinstellungen einzurichten, Freigaben zu verändern sowie die Spieldauer der Kinder zu überwachen.

Key Features auf Play Smart, Play Safe:

  • Family Ambassadors: Reale Familien teilen ihre eigenen Spielerfahrungen über Blogeinträge und bieten anderen Familien praktische Ratschläge an
  • Anleitungen, um Spielebewertungen zu verstehen
  • Ein Diskussionsforum mit unabhängigen Experten
  • Interaktive Spiele und Rätsel

„Videospiele richten sich an die ganze Familie und es ist gut, dass Eltern besser informiert sein und sich mehr mit den Spielerfahrungen ihrer Kinder beschäftigen wollen. Das neue Family Pack soll Eltern dabei helfen. Mit einem Mausklick können sie die Spieldauer ihrer Kinder kontrollieren und ihre Einstellungen anpassen. Was ein sicheres, dem Alter entsprechendes Unterhaltungsangebot für Familien angeht, liegt Microsoft in der Videospielbranche vorne. Auf Play Smart, Play Safe fassen wir nun unsere Tipps und Ratschläge unter einem Dach zusammen“, so Chris Lewis, Vice President Interactive Entertainment Business bei Microsoft EMEA.

Hilfreiche Informationen von der richtigen Quelle
Eines der Ziele von Microsoft ist es, Eltern über sicheres Videospielen für ihre Kinder zu informieren. Play Smart, Play Safe soll ihnen dabei als umfangreiche Quelle dienen. Laut Microsofts aktueller Play Smart, Play Safe Studie sind die meisten deutschen Eltern davon überzeugt, dass Empfehlungen im Bekannten- und Freundeskreis die meisten Informationen liefern (44 %). Darauf folgen offizielle Marken-/ Produkt-Webseiten (36 %) und Suchmaschienenergebnisse mit 35 Prozent.

Ein Großteil deutscher Eltern (73 %) wünscht sich mehr Fakten zu verschiedenen Aspekten des Videogaming. Besonders hervor treten dabei Informationen zu den verfügbaren Sicherheitseinstellungen und wie diese vorgenommen werden (44 %), die Möglichkeit der zeitlichen Beschränkung (38 %) sowie Inhaltsbewertungen und Alterseinstufungen (31 %).

Wissen in die Tat umsetzen
Während viele Eltern sich grundsätzlich bewusst darüber sind, dass Sicherheitseinstellungen am Computer und der Spielkonsole ihre Kinder schützen, nehmen nur wenige proaktiv solche Einstellungen vor, um eine sichere Spielumgebung zu gewährleisten:

  • Die Studie zeigt, dass sich die Mehrheit der Eltern in Deutschland (74 %) mit Videospielbewertungen auskennen.
  • Beinahe die Hälfte der befragten Eltern (47 %) war der Meinung, dass das derzeitige Bewertungssystem für Kinder und Teenager zwischen 3 und 18 Jahren nicht adäquat ist.
  • 46 Prozent verwenden die Sicherheitseinstellungen, die bei Computern und Spielekonsolen eingerichtet wurden, um zu gewährleisten, dass Kinder nur auf die ihrem Alter entsprechenden Spiele zugreifen können.
  • 11 Prozent der deutschen Eltern haben überhaupt keine Sicherheitseinstellungen an den Computern, die ihre Kinder benutzen, installiert.

„Wir freuen uns, dass ein Großteil der Eltern in Deutschland mit den Berwertungen von Videospielen vertraut ist. Dennoch gibt es eine bedeutende Kluft zwischen Theorie und Praxis, wenn es um die Einrichtung von Sicherheitseinstellungen geht. Wir hoffen, dass die Play Smart, Play Safe Webseite Eltern dabei hilft, besser kontrollieren zu können, welche Art Spiele ihre Kinder spielen und wie lange sie Computer oder Spielkonsolen nutzen“, sagt Chris Lewis.

Zukünftiges Videogaming – die Sicht der Eltern
Väter und Mütter wurden des Weiteren befragt, welche Funktionen und Möglichkeiten sie sich zukünftig von Videospielkonsolen wünschen. Hier die am meisten gewünschten Aspekte:

  • Möglichkeit, Einzelpersonen oder Dienstleister davon abzuhalten, ihr Kind zu kontaktieren (49 %)
  • Erweiterte Einstellungen zur zeitlichen Kontrolle der Spieldauer (41 %)
  • Kontrolle über Film- und TV-Inhalte, die über die Konsole verfügbar sind (39 %)
  • Limitierung des Erwerbs von Entertainmentprodukten durch Kinder (35 %)
  • Überwachungsmöglichkeit von mehreren im Haus befindlichen Geräten (23 %)

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Play Smart, Play Save Studie von Microsoft finden sich auf www.playsmartplaysafe.eu/de-DE/.

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