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Clumsy Bob im Test (iPhone)

16. Januar 2011 | 10:00 Geschrieben von : Keine Kommentare

Clumsy Bob ist seit wenigen Tagen für das iPhone, den iPod Touch und iPad erhältlich und macht einen durchweg guten Eindruck. Das Spiel kostet gerade mal 0,79 Cent und ist in die Distance-Running-Kategorie einzuordnen – also so etwas wie Doodle Jump oder auch Rat on a Scooter. Das Besondere an Clumsy Bob ist jedoch, dass man nicht vertikal, sondern horizontal spielt.

Ein kleiner Elefant namens Bob, der schon fast so niedlich wie Dumbo ist, springt von links nach rechts über verschiedene Plattformen in Form von Wolken und sammelt dabei Münzen ein, die entweder über Wolken schweben oder von Vögeln herbeigebracht werden. Das Spielprinzip ist denkbar einfach: Man spielt und hüpft so weit, wie man kommt. Es gibt kein Ende. Die Level bzw. Durchgänge sind zudem niemals gleich, sondern zufällig aufgebaut, so dass man nie weiß, was als nächstes kommt.

Dabei gibt es natürlich auch Gefahren zu überwinden. Eine davon sind in Wolken lebende gefräßige Mäuse, die Bob auf keinen Fall berühren darf, sonst ist das Spiel vorbei. Ebenso muss Bob auf die Wolken achten. Manche Wolken können nur einmal angesprungen werden, dann lösen sie sich auf. Manche Wolken haben sogar ein kleines Katapult, mit dem Bob in die Höhe geschossen wird. Das kann zwar ein Vorteil sein, um so eine größere Strecke zurückzulegen. Allerdings kann das auch ein Nachteil sein, denn Bob verschwindet kurz im Himmel – nur noch ein Pfeil zeigt an, wo er gleich landen wird. Das kann durchaus in die Hose bzw. in diesem Fall daneben gehen.

Damit es nicht ganz so langweilig wird, darf Bob einige Items als Hilfe nutzen. Ein Regenschirm lässt ihn dahingleiten, wodurch er eine etwas längere Distanz überwinden kann. So richtig feurig wird es aber erst mit einer Rakete, die Bob gleich gefühlte tausend Kilometer nach vorne katapultiert. Währenddessen lassen sich Münzen einsammeln – man muss aber vor herannahenden Flugkörpern (lassen sich nicht identifizieren) aufpassen, damit Bob nicht mit ihnen zusammenstößt.

Nach allen fünf Kilometern wird das Spiel schwerer, so dass die Glückssträhne irgendwann reißt. Immerhin sorgt die Steuerung dafür, dass man nie die Lust verliert. Die ist nämlich so präzise, wie in kaum einem anderen iPhone-Spiel. Um Bob zu steuern, muss man das iPhone in die jeweilige Richtung neigen. Je mehr man es etwa nach rechts neigt, desto weiter springt Bob. Sollte man etwa herunterfallen oder von einer Maus gefressen werden, kann man sich definitiv sicher sein, dass es nicht an der Steuerung lag.

Neben den spielerischen Dingen, zaubert uns auch die Optik ein Lächeln ins Gesicht. Die Grafik ist einfach bezaubernd. Bob selbst hat ein dämliches und aber auch naives Grinsen auf den Lippen, seine Ohren schlappern im Lüftchen und irgendwie wirkt er so, als sei er ein Plüschtier zum Knuddeln. Die Umgebung ist sehr farbenfroh und verspielt gehalten, alleine die Tageszeiten (Tag und Nacht) sowie die Hintergründe lassen manchmal die Augen herumtänzeln – im positiven Sinne natürlich. Was die Musik betrifft, so wurde Clumsy Bob nur ein Song spendiert, der zwar gut antreibt, aber mit der Zeit langweilig wird. Eigene Musik aus dem iPod lässt sich nicht verwenden.

Clumsy Bob aber hat das Zeug zum Kult. Der Elefant ist charmant, die Steuerung hervorragend und die Optik grandios. Das Spielprinzip selbst überzeugt, und die Punktejagd macht einfach Spaß. Die Punkte lassen sich übrigens auch über Facebook veröffentlichen. Was etwas schade ist, ist der Umfang. Auch wenn kein Durchgang so wie jeder andere ist, fehlt die Abwechslung, die man vielleicht durch einen zweiten Spielmodi erreichen könnte. So ist und bleibt Clumsy Bob eine nette Spielerfahrung für Zwischendurch, die eine tolle Alternative zu Doodle Jump und Co. darstellt.

Review / Test

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