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Die Scruffs – Lüfte das Familiengeheimnis im Test

10. Januar 2011 | 09:00 Geschrieben von : 3 Kommentare

Die Scruffs – Lüfte das Familiengeheimnis ist ein Wimmelbildspiel der freundin-Spielereihe und für 9,99 Euro für den PC erhältlich. Dabei dreht sich in erster Linie alles um die chaotische Familie Scruff, die plötzlich vor einem riesigen Problem steht: Nachdem Vater Scruff seinen Job verlor, muss die Familie nun ihr Haus verkaufen und mit Kindern, den Großeltern und ihrem Hund ausziehen.

In letzter Minute kommt Opa Scruff aber eine zündende Idee, um die bevorstehende Zwangsversteigerung doch noch abzuwenden. Überall im Haus nämlich sind wertvolle Artefakte versteckt – und sollte es der Familie gelingen, die Gegenstände aufzuspüren, können sie ihr trautes Heim retten.

Das hat uns gefallen

Schräge Charaktere: Schon im Menü empfängt uns die Scruff-Familie mit ihren schrägen Blicken, nur um kurz darauf im Spiel witzige Kommentare von sich zu geben. Was uns hier besonders gefallen hat, ist die humorvolle Sprachausgabe. Die ist zwar komplett in Englisch gehalten, verliert somit jedoch nichts von ihrem Charme. Wer kein Englisch kann, für den stehen immerhin deutsche Untertitel zur Verfügung. Einige von euch, die gerade auf britische Sitcoms und Cartoons stehen, werden die Familie einfach mögen. Der britische Humor kommt super rüber.

Das Suchen beginnt: Das Spiel ist in kleine Abschnitte eingeteilt, also pro Artefekt ein Abschnitt. In einem solchen Abschnitt gibt euch das Spiel vor, in welchen Räumen im Haus ihr nach den unterschiedlichsten Gegenständen suchen müsst. Das kann ein Kinderwagen, ein Donut, eine Brille oder auch ein Koalabär sein. Habt ihr alle Gegenstände in einem Raum gefunden, geht es zum nächsten, bis ihr alle Räume durchforstet habt. Das Tolle an den Suchbildern ist, dass sie sowohl herausfordernd als auch leicht sein können. Herausfordernd aber in dem Sinne, dass die Objekte manchmal ziemlich gut versteckt sind. Sollte man dann allerdings nicht weiterkommen, darf man Hilfe holen. Der Hund Scruffy sucht nach Wunsch nach den Gegenständen, Voraussetzung ist jedoch, dass er mit Leckerlies gefüttert wird. Und davon findet man in jedem Wohnraum nur eines, so dass die Hilfe beschränkt ist und nicht ständig eingesetzt werden kann, um zu schummeln. Schwerer wird es dann auch dadurch, dass man zu Beginn auswählt, ob man nach Zeit spielen oder es gemütlicher angehen lassen möchte. Ein Dauerklicken wird übrigens mit Zeitverlust bestraft. Solltet ihr einen Gegenstand gefunden haben, wird dieser ganz einfach aus der Liste mit den zu suchenden Gegenständen gestrichen.

Das Familienfoto: Neben den verschiedensten Gegenständen, muss auch immer mal wieder ein Familienfoto gefunden werden – insgesamt 20 Stück. Dadurch wird ein Minispiel freigeschaltet, bei dem der Junge der Familie das Foto beschmiert. Jedesmal wird kurz aus- und eingeblendet, wonach sich eine neue Schmiererei auf dem Foto befindet. Nach und nach kommen also mehrere Schmierereien hinzu, und immer muss man herausfinden, welche der Schmierereien gerade neu hinzugekommen ist. Das ist am Anfang noch leicht, bei mehreren wird es aber etwas schwieriger. Es ist allerdings nie so, dass es zu schwer ist. Außerdem ist das Minispiel optional und muss demnach nicht gespielt werden.

Vom Puzzle zum Artefakt: Bevor man ein Artefakt erhält, muss man am Ende eines Kapitels ein Bild zusammenpuzzlen. Das ist eine gelungene Abwechslung zu den Suchspielchen und dient vor allem in erster Linie auch dazu, etwas abzuschalten. Dadurch das Foto zusammengesetzt wird, wird darauf das Artefakt abgebildet, das gleich nach der Vollendung des Puzzles gesucht werden muss.

Schlusswort

Die Scruffs – Lüfte das Familiengeheimnis ist ein wunderschönes und vor allem sehr witziges Wimmelbildspiel, das sich besonders durch den verrückten Charme und den professionell gesprochenen Dialogen von anderen Wimmelbildspielen abhebt. Etwas Abwechslung wird durch clever integrierte Minispiele geschaffen, auch wenn man nach dem fünften oder sechsten Mal etwas müde wird und umfangreichere Dialoge vermissen lässt. Dennoch, die Spielzeit ist für ein Wimmelbildspiel enorm und unterhält bis zu 5 Stunden oder länger. Ansonsten ist das Spiel sehr familienfreundlich gehalten und für jede Altersgruppe zu empfehlen. Wir haben das Spiel übrigens auf einem Netbook gespielt, da es wirklich sehr moderate Hardwareanforderungen hat. Es lief stets flüssig und benötigt keine CD.

3 Kommentare Antworte

  1. hiho. schöne seite, endlich mal spieletests, die man nicht überall findet. aber ich vermisse testnoten ;(

  2. Danke für das Lob. Testnoten lassen wir absichtlich weg, da sie nichts aussagen und für Spiele (unserer Meinung nach) einfach nicht richtig funktionieren. Wir arbeiten aber bereits an einem neuen Testsystem, bei dem dann etwas ähnliches angezeigt wird. Und natürlich werden wir auch in Zukunft mehr Tests anbieten. 😉

    Wir müssen nur schauen, welche Themen am interessantesten für unsere Leser sind. Wir wollen ja sämtliche Altersgruppen bedienen.

  3. tolle seite. der bewertung kann ich nur zustimmen. das spiel ist für jung und alt. es bietet eine menge spaß. macht weiter so.

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