eBook Reader 4 Ink von Weltbild / Hugendubel im Test

25. Oktober 2012 | 20:22 Geschrieben von : 6 Kommentare

Sogenannte eBook Reader werden immer beliebter. Wir haben uns den neuen eBook Reader 4 Ink von Weltbild / Hugendubel angeschaut und sagen euch, ob sich ein Kauf lohnt.

Doch was ist ein eBook Reader eigentlich und wofür braucht man so etwas? Ein eBook Reader ist im Grunde ein elektronisches Buch, das in etwa die gleiche Größe wie ein herkömmliches Buch besitzt, aber um einiges dünner ist. Einer der Vorteile eines eBook Readers ist einerseits das Display, das mit einer speziellen Technik  betrieben wird, die man am besten als elektronische Tinte bezeichnen kann. Dadurch wirkt die Schrift bzw. die Darstellung so, wie auf echtem Papier –ihr habt also das Gefühl, als lest ihr ein echtes Buch. Das ist sehr angenehm für die Augen und spart vor allem enorm viel Energie, wodurch sehr hohe Akkulaufzeiten erreicht werden können. Andererseits ist ein weiterer Vorteil eines solchen eBook Readers natürlich, dass ihr Tausende Bücher in einem einzigen „Buch“ habt. Ihr könnt theoretisch so viele Bücher mitnehmen, wie ihr wollt.

Der eBook Reader 4

Zu haben ist der eBook Reader 4 über Weltbild zum Preis von 59,99 Euro. Im Vergleich zur Konkurrenz durchaus ein sehr faires Angebot. Hinter dem Gerät steckt in Wirklichkeit der Trekstor Pyrus, allerdings in einer etwas abgespeckten Form. Statt 4 GB internen Speicher, verfügt der eBook Reader 4 „nur“ über 2 GB. Und die sind im Grunde völlig ausreichend, schließlich passen bis zu mehrere Tausend eBooks, also digitale Bücher, auf das Gerät. Und wem das noch nicht genug ist, kann via microSD-Karte den Speicher um bis zu 32 GB erweitern. Das ist tatsächlich enorm und dürfte wohl nur in den seltensten Fällen auch wirklich genutzt werden.

Einer der großen Konkurrenten ist Amazons Kindle, das mit ab 79 Euro aufwärts natürlich teurer ist und seine ganz eigenen Vorteile mit sich bringt. Der Haken: man ist an Amazon gebunden. Bei dem eBook Reader 4 ist das nicht der Fall. Etwas schade ist, dass man keine direkte Anbindung zu Weltbild und Hugendubel hat, bieten diese doch das größte deutschsprachige Kaufangebot an digitalen Büchern – über 280.000 Stück.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

  • 2.0 Anschluss
  • 6“ Display (15,2 cm)
  • Maße: 17 x 12 x 0,9 cm
  • Gewicht: 216 g

Unterstützte Formate:

  • EPUB
  • PDF
  • HTML
  • RTF
  • TXT
  • FB2
  • PDB
  • Support for Adobe© DRM

Unterstützte Bildformate (nur schwarz/weiß):

  • BMP
  • JPEG
  • GIF (nicht animiert; max. 2.5 MP)
  • PNG (max. 2.5 MP)

Anschlüsse externe Datenträger:

  • microSD-/microSDHC-Slot
  • USB 2.0 (micro-USB)

Lieferumfang:

  • eBook-Reader
  • USB-Kabel für den Datentransfer und zur Aufladung des Readers an einem USB-Anschluss (Lade-Netzteil optional erhältlich)
  • Bedienungsanleitung, Quick-Start, eBook-Download-Anleitung

Wie die Bücher aufs Gerät kommen

Wer die digitalen Bücher auf das Gerät bekommen möchte, kauft diese bei Weltbild / Hugendubel oder anderen eBook-Anbietern und muss diese via Computer auf den eBook Reader bringen – ohne PC / Mac ist ein solches Gerät also nutzlos. Und das geht ganz einfach, ihr habt dazu zwei verschiedene Möglichkeiten.

Die eBooks liegen in der Regel im Format ePub oder auch PDF vor. Diese lassen sich völlig unkompliziert mit Adobe Digital Editions übertragen. Das hat den Hintergrund, dass viele der digitalen Bücher mit einem Kopierschutz (DRM bzw. Adobe ADEPT) versehen sind und dazu ein entsprechendes Programm zum Übertragen benötigt wird. Außerdem lässt sich damit die eigene Sammlung sehr gut verwalten.

Auf der anderen Seite besteht noch die Möglichkeit, sofern kein Kopierschutz vorliegt, die jeweiligen Dateien bzw. Bücher direkt in Ordner auf den ebook Reader zu kopieren. Sobald man das Gerät an den PC schließt, wird es als zusätzliches Laufwerk erkannt. Hier kann man eigene Ordner erstellen und die eBooks manuell verwalten. Der Reader kommt sehr gut mit mehreren Ordnern und vielen eBooks zurecht. Das Interessante ist natürlich, dass ihr die verschiedensten Dateiformate verwenden könnt. Neben ePub und PDF auch TXT, FB2, PBD, RTF sowie HTML – nicht zu vergessen sogar Bilddateien in Form von JPG, PNG, GIF (nicht animiert) und BMP. Dargestellt werden die Bilder natürlich dem Display entsprechend in Graustufen bzw. Schwarz-Weiß, aber für kleine Präsentationen in der Familie völlig ausreichend.

Wer übrigens gleich loslegen möchte, ohne sich erst Bücher herunterzuladen und einen Überblick zu bekommen, wie das nun alles so funktioniert, kann dies direkt tun. Dem Reader sind insgesamt 26 Leseproben beigelegt, darunter auch ein komplettes Buch von Perry Rhodan. Wir haben uns nicht alles angeschaut und gelesen, womöglich sind auch weitere vollständige Bücher vorhanden. Unter anderem warten aber Leseproben zum Dr. Oetker Schulkochbuch,  Martin Rütter: Hund-Deutsch/Deutsch-Hund, Die Sprache des Feuers von Don Winslow, Die Traumfängerin von Nora Roberts, Joy Fielding: Das Herz des Bösen, Scorpia Rising (Horowitz) und vieles mehr auf euch. Es ist also für jeden definitiv etwas dabei. Alternativ gibt es bei Weltbild auch noch eine Sonderedition mit dem Bestseller-Roman Abgeschnitten von Fitzek/Tsokos, der bereits vorinstalliert ist – Kostenpunkt insgesamt 69,99 Euro.

Die Bedienung

Nun sind die gewünschten Bücher drauf – wie geht es weiter? Nach dem Einschalten findet ihr euch auf dem „Homescreen“ wieder bzw. dem Hauptbildschirm. Der ist genauso wie die generelle Bedienung gewöhnungsbedürftig  und scheint auf den ersten Blick auch etwas unübersichtlich. Aber nach kurzer Zeit stellt sich auch das ein.  Oben finden sich das zuletzt gelesene Buch und direkt darunter die restlichen drei zuletzt gelesenen Bücher – insgesamt also werden euch vier Bücher angezeigt, die ihr zuletzt geöffnet hattet. Somit müsst ihr nicht immer erst ins Menü gehen und euch die Bücher heraussuchen, sondern bei Bedarf eure aktuell gelesenen Bücher direkt auswählen. Das Besondere ist nun, dass ihr nicht zu der Seite blättern müsst, die ihr zuletzt gelesen habt. Das übernimmt stattdessen der Reader für euch. Ansonsten werden noch die beiden letzten hinzugefügten bzw. gekauften Bücher angezeigt und darunter noch der Verweis zur Bibliothek. Geht ihr in die Bibliothek, werden euch alle Bücher angezeigt, die ihr auf dem Gerät gespeichert habt. Das wirkt sehr unübersichtlich, wenn ihr mehr als nur eine Handvoll davon habt.

Eine bessere Alternative findet sich im sogenannten Menü. Das erreicht ihr, indem ihr einfach auf die Menütaste am Gerät drückt. Anschließend erhaltet ihr hier unter anderem einen Zugriff auf die Lesezeichen, Einstellungen, das Handbuch zum Gerät und die Möglichkeit, bestimmte eBooks zu suchen. Unter dem Begriff Explorer habt ihr Zugriff auf alle Ordner, die ihr angelegt habt. Zum Beispiel Leseproben, Romane, Sachbücher, Comics… wie auch immer ihr wollt. Selbst Unterordner sind möglich, so dass die Übersicht im Explorer deutlich besser als in der Bibliothek ist. Ausgewählt werden die einzelnen Menüpunkte und die eBooks übrigens mit einem Steuerkreuz, das in vier Richtungen geht und in der Mitte einen Bestätigungsknopf besitzt. Außerdem sitzen an der Front neben der Menütaste noch die Tasten Home, Schließen und Suche /Texteingabe. Mit letzterem könnt ihr direkt in eBooks nach Text suchen. Mit der Hometaste geht ihr zurück auf den Hauptbildschirm / Homescreen. Was es hier zu bemängeln gibt, ist, dass die Tasten schwer zu drücken sind. Das liegt daran, dass sich die Drückpunkte zu nah am Gehäuse befinden und die Finger durch dieses etwas behindert werden. Es wirkt einfach unangenehm.

Sobald ihr ein Buch ausgewählt habt, kommt eine viel einfachere Navigation zum Einsatz. An der rechten und linken Seite des Geräts befinden sich jeweils zwei größere und flache Tasten, mit denen die digitalen Seiten umgeblättert werden. Die unteren Tasten blättern nach vorne bzw. rechts und die oberen Tasten in die entgegengesetzte Richtung bzw. zurück. Und das funktioniert wirklich intuitiv und benachteiligt auch die Linkshänder nicht. Ihr könnt das Gerät in der linken oder in der rechten Hand halten, es macht keinen Unterschied in der Bedienung. Es kann passieren, dass man hin und wieder unfreiwillig die Tasten bedient, wenn man das Gerät kurz ablegt und wieder aufnimmt, das ist aber nicht weiter tragisch. Alternativ könnt ihr auch mit dem Steuerkreuz unten in der Mitte umblättern.

Während ihr ein eBook ausgewählt habt, könnt ihr noch ein Extra-Menü aufrufen, wodurch sich unterschiedliche und sehr nützliche Einstellungen vornehmen lassen. Besonders erfreulich ist die Anpassung der Schriftart und vor allem der Schriftgröße in insgesamt 6 Schritten. Wer also nicht mehr so gut sieht oder seine Augen schonen möchte, kann sich die gewünschte Größe ohne Probleme anpassen. Auch der Seitenrand kann angepasst und sogar der Bildschirm kann gedreht werden, so dass ihr das Gerät nicht mehr wie ein Buch haltet, sondern quer. Es gibt hier auch Unterschiede zwischen ePub und PDF, bei PDF ist es je nach Inhalt schwieriger mit dem Vergrößern, da nicht der Text ansich vergrößert wird, sondern alles als eine Art „Bild“ behandelt wird. Das ist etwas schwer zu erklären und muss man mit eigenen Augen gesehen haben. ePub ist also das bessere Format bzw. in dem Fall das geeignetere – je nach Inhalt des Buches.

Ebenfalls findet sich im Menü die Option automatisch umblättern. Während der Kindle in dem Bereich ja die Nase vorn hat und automatisch die Lesegeschwindigkeit errechnet, ist es beim eBook Reader 4 etwas anders. Hier legt ihr selbst fest, in welchem Rhythmus die Seiten umgeblättert werden sollen. Gerade für Menschen mit Behinderung ist dies eine Bereicherung, die gerne auch ein Buch lesen wollen, aber mit dem Umblättern ihre Schwierigkeiten haben – nur zu langsam gelesen werden darf dann eben nicht, je nach Rhythmus-Einstellung.

Ebenso nicht unerwähnt bleiben dürfen die Lesezeichen, die sehr wertvoll sein können. Ihr könnt damit eben mehrere Lesezeichen pro Buch setzen und damit direkt immer wieder an eine Stelle zurückkehren oder etwas nachschlagen. Schade ist, dass sich die Lesezeichen nicht beschriften lassen – wir haben jedenfalls keine Möglichkeit dazu gefunden. Auch gab es bei einigen selbstkonvertierten Dateien (von PDF-Dateien in das ePub-Format) hin und wieder ein paar Probleme mit den Lesezeichen. Nach dem Aus- und Einschalten des Gerätes fehlten plötzlich einige.

Eine Uhr, Standby und der Akku

Sehr schön ist übrigens, dass die Uhrzeit oben rechts angezeigt wird, so dass ihr das Lesen besser einteilen könnt und dabei nicht die Zeit vergesst. Solltet ihr eine Pause machen wollen, müsst ihr das Gerät übrigens nicht ausschalten. Stattdessen versetzt ihr es mit einem einfachen Druck auf den Einschaltknopf in den Standby-Modus und könnt es später wieder „aufwecken“, um an der Stelle weiterzulesen, an der ihr gestoppt habt. Zusätzlich lässt sich noch bestimmen, wann das Gerät von selbst nach längerer Nichtverwendung in den Standby-Modus gehen oder sich gar komplett von selbst ausstellen soll. Sehr nützlich.

Aber eine Besonderheit ist ja ohnehin die lange Akkulaufzeit. Die konnten wir noch nicht so richtig überprüfen, da diese wirklich sehr lang ist und wir das Gerät nun seit gut über einer Woche testen. Und die Balken sind noch immer voll bei 1 bis 3 Stunden lesen täglich. Allerdings muss auch dazu gesagt werden, dass wenn man das Gerät an den PC steckt, um sich neue Bücher draufzuladen, der Akku dabei geladen wird. Wer also immer wieder  ein paar neue Bücher importiert, dürfte kaum bemerken, dass sich der Akku dem Ende neigt. Und das ist auch das Schöne, ihr könnt den eBook Reader 4 zum Beispiel voll aufgeladen mit in den Urlaub nehmen, ohne das Ladekabel mitzuschleppen, da der Akku laut Angaben von Weltbild mehrere Wochen lang hält. Dem muss man wohl auch nicht widersprechen. Schade hingegen ist, dass ihr das Gerät nur am PC via USB aufladen könnt. Wer die Steckdose nutzen will, kann dies auch tun, benötigt aber erst einen entsprechenden Adapter dafür, der sich direkt bei Weltbild kaufen lässt. Habt ihr ein iPhone oder ein anderes Gerät, dem schon ein solcher USB-Steckdosen-Stecker beilag, könnt ihr auch den nutzen.

Das Display

Wir hatten ja weiter oben schon über die Vorzüge eines solchen Displays mit elektronischer Tinte geschrieben. Wir wollen an dieser Stelle noch ein klein wenig näher darauf eingehen. Wie gesagt, ist dieses sehr stromsparend, sehr gut zu lesen und vermittelt einem das Gefühl, als schaue man auf ein Blatt Papier bzw. in ein echtes Buch. Zum Einsatz kommt die von Trekstor patentierte Digital-Ink-Technologie, die an ein e-Ink-Display mit Pearl-Technologie nicht herankommt. Der Text wirkt beim genaueren Betrachten zwar nicht ganz so scharf, ist aber nicht auffällig, wenn man den Reader nicht direkt 10 Zentimeter vor die Augen hält.  Der Kontrast zwischen Hintergrund und der Schrift ist gut und angenehm sowie deutlich lesbar.

Auch die Reaktionszeit des Displays kann überzeugen. Bei einem solchen Display mit elektronischer Tinte existiert ein sogenannter Ghosting-Effekt (Geist-Effekt), da die Inhalte beim Umblättern bzw. mit jeder neuen Seite / Darstellung komplett neu geladen werden. Das geht aber ziemlich flott. Wer auf dieses Ghosting verzichten möchte, kann unter Einstellung eine Option aktivieren, mit der die kommenden Seiten eines Buches vorgeladen werden. Allerdings empfehlen wir diese Einstellung nicht, da der Ghosting-Effekt nicht großartig störend ist und andererseits die vorgeladenen Seiten durchscheinen, als wie wenn man eine Seite direkt gegen eine Lichtquelle hält und den Text dahinter sehen kann.

Ein Tipp zum Konvertieren von Dateien

Eine Sache, die manchmal ein wenig schwierig ist, ist das Konvertieren von Dateien in das richtige Format. Oftmals sind es PDF-Dateien, die man gerne in das ePub-Format bringen möchte. Zwar unterstützt der eBook Reader bekanntlich PDF, doch ePub ist eben ein wenig kleiner und hat auch ein paar weitere Vorteile bezüglich der Ansichten bzw. Formatierung innerhalb des Readers. Häufig benutzt wird das kostenlose Programm Calibre, das auch wunderbar funktioniert und die eigene Sammlung verwaltet. Die Ergebnisse sind aber nicht immer berauschend. Auch bei den anderen kostenlosen Konvertern im Internet sieht es meist nicht besser aus – aber das kommt dann meist auf die PDF-Datei darauf an, wie das Ergebnis am Ende aussehen wird – manchmal sind die Absätze nicht richtig oder es fehlen Zeilen und Umlaute gibt es keine.

Während unserer Recherche sind wir dabei auf ein sehr interessantes Programm gestoßen, das sich ABBYY FineReader 11 nennt. Das ist zwar nicht kostenlos, kann von euch aber kostenlos in einer Testversion heruntergeladen werden. Der Vorteil des Programmes ist hier, dass die PDF komplett neu eingelesen und neu berechnet wird, wodurch die Konvertierung in das ePub-Format grob gesagt ein anderer Prozess ist. Dadurch sind die Ergebnisse deutlich besser – und ihr könnt bestimmten, ob ihr mögliche Bilder aus der PDF-Datein mit übernehmen wollt oder nicht. Aber eine solche Konvertierung ist dann eher etwas für diejenigen, die sich etwas tiefgründiger mit dem Thema befassen.  Das nur so am Rande.

Fazit

59,99 Euro für einen eBook Reader sind ein echtes Schnäppchen, vor allem wenn dieser wie der eBook Reader 4 von Weltbild / Hugendubel technisch überzeugen kann. Klar, im direkten Vergleich mit einem Amazon Kindle muss man ein paar Abstriche machen, allerdings hat der Weltbild-Reader andere Vorteile. Da wäre vor allem die Unterstützung verschiedener Dateiformate, wodurch ihr nicht nur ePub, sondern auch PDF, HTM, TXT, RTF, JPG, PNG, GIF und weitere nutzen könnt.

Wer direkt bei Weltbild / Hugendubel ein eBook kauft, kann sich dieses auf ganz einfache Art und Weise auf den Reader speichern. Und das sind wirklich eine ganze Menge Bücher, die darauf Platz finden. Wem die 2 GB an internen Speicher zu wenig sind, steckt einfach eine microSD-Speicherkarte mit bis zu 32 GB in das Gerät und kann damit gefühlt unendlich viele Bücher mitnehmen.

Die Darstellung der Texte überzeugt und wirkt durch die elektronische Tinte wie auf echtem Papier. Ein Vorteil ist nicht nur die angenehme Lesbarkeit, sondern auch der geringe Akkuverbrauch. Einfach vor dem Urlaub aufladen, den Stecker zu Hause lassen und wochenlang in den digitalen Büchern schmökern – selbst in der Sonne.

Die Bedienung des Menüs hat uns nicht so richtig überzeugt und ist doch etwas gewöhnungsbedürftig. Auch die unteren Menütasten an dem Gerät sind relativ unkomfortabel.  Nach ein bis zwei Tagen kommt man damit zwar zurecht, aber das Menü und die Hardwaretasten hätten ruhig etwas mehr Aufmerksamkeit während der Entwicklung vertragen können. Die Bedienung eines Buches hingegen könnte intuitiver nicht sein: mit den beiden Tasten an jeder Seite kommt jeder zurecht, auch Linkshänder – die Bedienung mit nur einer Hand ist ohne Probleme möglich.

Wer für einen eBook Reader nicht so viel Geld ausgeben und vor allem nicht an einen Anbieter / Dateiformate gebunden sein möchte, der findet in dem eBook Reader 4 von Weltbild / Hugendubel ein schmuckes Gerät, das mit Sicherheit auch für Freude unter den Weihnachtsbäumen sorgen dürfte. Der Reader macht Spaß, das Lesen ist angenehm und der Preis ist mehr als fair. Und mit Weltbild / Hugendubel steht einem das größte deutschsprachige Kaufangebot an digitalen Büchern zur Verfügung.

Produktlink zum eBook Reader 4 auf Weltbild

6 Kommentare Antworte

  1. Dann sollte man lieber den originalen Pyrus Reader nehmen mit 4 GB damit man auch was speichern kann.

  2. Wobei der ja 10 Euro mehr kostet, wofür man auch schon eine 16 GB microSD bekommt. Die 10 Euro sind jetzt zwar auch nicht so viel mehr, aber wer auf den Preis Wert legt, kommt letztendlich günstiger mit dieser leicht abgespeckten Version. Und es sind ja dann quasi auch nur die 2GB, die den Unterschied bei der Hardware machen. Und 2 GB reichen ja für einen eReader völlig aus, zumindest bin ich der Meinung.

  3. Also wegen 10 Euro würde ich nicht auf die 4GB Version verzichten. Klar brauchen die eBooks keine 4GB Speicher, aber große PDFs die sich oft eBook nennen, sind teilweise schon 50-60 MB groß. Da können die 2 GB auf Dauer knapp werden, und dann löschen ist auch nicht lustig.

  4. ich hab leider DAU gespielt und kam auf den Punkt Formatieren im Menü. Kam auch leider nicht richtig da raus und schon war das Teil formatiert. Bücher kann man ja kaufen – das ist kein Problem – und nach einigen Versuchen war auch das gekaufte Buch lesbar. ich habe aber seitdem nicht mehr die möglichkeit aufs menü zuzugreifen und das kanns echt nicht sein. ich kann auf menü drücken wie ich will, es passiert nichts. das find ich schon doof. den support von trekstor kann man anschreiben so oft man will, die reagieren erst garnicht. am liebsten würde ich das gerät umtauschen. über die aussage gestochen scharf kann man streiten. meiner meinung nach ist das alles andere als gestochen scharf. deshalb bin ich ja auch ins menü gegangen, weil ich dachte, man kann was einstellen an der schriftschärfe.

    wenn einer nen tipp hat wie ich das menü wieder bekomme, wäre ich sehr dankbar.

  5. Hallo Birgit, das klingt wirklich seltsam. Am besten du fragst mal in folgendem Forum nach: http://www.e-reader-forum.de/ebook-reader/weitere-ger%C3%A4te/board62-trekstor/

    Dort kann man dir sicherlich helfen. Möglicherweise ist die Taste kaputt oder es gibt es Fehler in der Software, so dass vielleicht ein Reset hilft.

  6. Nun, ich kaufte im Oktober 2012 den e Book Reader und habe schon eine ansehnliche Menge „Bücher“ herunter geladen und gelesen. Man liest ein Buch und dann steht es normalerweise im Bücherregal. Ein Haushalt ohne Bücher ist unvorstellbar, also werde ich sicher viele herkömmliche Bücher in den dafür vorgesehenen Regalen belassen. Das sind Bücher der besonderen Art, gebunden oder kartoniert, aber sicher solche, die mich überleben. Zudem glaube ich, dass nach meinem Ableben hierfür viele Interessenten gibt, da teils sogar Raritäten dabei sind.
    Nun zu e Book:. Diese gibt es ja erst seit kurzer Zeit. Die werden sich wohl auch durchsetzen, denn man bedenke, wie einfach es ist, irgendwo auf Reisen, oder in einem Restaurant etc. ein e Book vorzunehmen und auf der entsprechenden Seite, die sich doch automatisch anzeigt, weiter lesen zu können. Das ist für mich ein wichtiger Punkt. Auch am Abend, vor dem Schlafen, lese ich gerne, um dann statt einer Pille, die richtige Einschlafposition zu haben. Da ich selber schreibe, werde ich mal irgendwann auch meine Biographie im e Book Reader sehen. Am Anfang schrieb ich mir die Seite auf, die ich verliess, weil ich doch nicht so recht an die Versprechen glaubte, aber es dürfen alle beruhigt sein, wenn man das Buch schliesst, kann man es irgend wann am anderen Tage wieder dort öffnen, wo man aufhörte. Es ist also richtig, was dort steht.
    Ein externes Ladegerät kaufte ich mir auch, um vom PC unabhängig zu sein, zumal es ja vorkommen kann, dass ich unterwegs plötzlich ohne Power dastehe. Es muss nicht, aber es kann ja alles vorkommen.
    Keinesfalls bereute ich die Anschaffung des elektronischen Buches.
    Auch wenn ein Buch vom Verlag noch immer gekauft wird, denn ich stehe ganz für diese Art von Büchern, die wohl nie vom Markt verschwinden werden, ist ein e Book nebenher doch die gute Idee.

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