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Erhältlich für:

  • 3ds

Fractured Soul für Nintendo 3DS im Test / Review

14. Januar 2013 | 10:00 Geschrieben von : Keine Kommentare

fractured_soul_feature

Fractured Soul erschien erst in der letzten Woche exklusiv für den Nintendo 3DS in Europa, während der ‚Jump & Run‘-Shooter bereits seit  September 2012 in den USA erhältlich ist. Ursprünglich befand sich Fractured Soul für den DS in Entwicklung, was einem auch direkt auffällt, denn obwohl es für den 3DS erschien, bietet es keine 3D-Unterstützung. Ihr könnt den Regler also so hoch drehen, wie ihr wollt, es gibt einfach keinen 3D-Effekt. Das ist aber nicht weiter tragisch, auch wenn die Grafik sicherlich das Ganze gut in Szene gesetzt hätte. Aber der Wegfall des 3D-Effekts ist mit Sicherheit eher anders zu begründen, denn das Spielgeschehen findet auf zwei Bildschirmen statt- nahezu gleichzeitig. Da man also immer wieder zwischen den Bildschirmen wechseln muss, wäre ein 3D-Effekt hier eher verwirrend und anstrengend.

fractured soul_1Tatsächlich befand sich Fractured Soul gut acht Jahre in Entwicklung, was vor allem für ein Downloadspiel äußerst viel erscheint. Hauptsächlich bahnt ihr euch euren Weg durch futuristische Korridore, während ihr sprintet und springt. Ein klassisches Jump & Run also mit Shooter-Elementen, da ihr auf Feinde trefft, die ihr beseitigen müsst. Klingt auf den ersten Blick eher etwas unspektakulär und nach einem herkömmlichen Spiel des Genres. Aber die Besonderheit ist eben, dass das Spielprinzip euch etwas mehr Kopfarbeit als gewohnt abverlangt. Ihr müsst auch ein wenig um die Ecke denken, sofern man das denn so nennen darf.

Ihr übernehmt die Rolle eines Soldaten, der in zwei unterschiedlichen Dimensionen existiert, dies aber niemals gleichzeitig, sondern immer nur in einer mit einem Körper. Sobald er in eine Dimension wechselt, lässt er eine Art Schatten zurück, der sich durch die verlassene Dimension bewegt und genau die gleichen Bewegungen ausführt, wie dessen Körper in der aktuellen Dimension. Die beiden Dimensionen werden gleichzeitig auf den beiden Bildschirmen dargestellt und sind vom Grundaufbau her im identisch, haben dann aber doch ihre Eigenheiten. Während beispielsweise in der oberen Dimension eine Leiter nach oben existiert, fehlt diese in der zweiten völlig. Während in der zweiten Dimension eine Brücke auftaucht, fehlt diese in der ersten Dimension. Und während sich in der einen ein Gegner blicken lässt, fehlt dieser in der anderen – oder aber auch nicht, manchmal können euch da auch mehr Gegner als in der anderen entgegenblicken.

fractured-soul_2Das Prinzip ist also ganz einfach zu verstehen: was in der einen Dimension nicht existiert, existiert in der anderen. Und da kommt das Wechseln zwischen den Dimensionen zum Einsatz. Immer wieder muss gewechselt werden, um Leitern zu erklimmen, Plattformen zu überschreiten, kleinere „Rätsel“ zu lösen, Fallen auszuweichen usw. Knifflig wird es bereits am Anfang: hier wechseln sich beispielsweise Leitern in den Dimensionen ab: in der 1. Dimension steigt ihr eine Leiter auf, seht dann aber plötzlich, dass eine weitere fehlt und diese nur in der 2. Dimension vorhanden ist – dort fehlt aber die erste Leiter – das gleiche Spiel setzt sich mit Plattformen, Fallen, etc. fort. Ihr müsst also dann während eines Sprungs auf eine Leiter oder Plattform die Dimensionen wechseln, was nicht immer ganz so einfach ist, da hier das „Um die Ecke denken“ zum Einsatz kommt und ihr ein wenig vorausplanen müsst. Später dann fliegt ihr sogar ein Raumschiff und müsst zwischen den Dimensionen wechseln.

fractured-soul_2Das Ganze macht Fractured Soul zu einem erfrischenden Erlebnis, auch wenn das Spielprinzip nicht unbedingt ganz so neu auf Nintendos Doppelbildschirm ist. Ein ähnliches Spiel gab es bereits mit Chronos Twins, das am Ende dann aber nicht ganz so gut spielbar wie Fractured Soul ist, da die Spielfigur hier tatsächlich gleichzeitig in „beiden Dimensionen“ unterwegs ist und man da doch hin und wieder fluchend den DS in die Ecke wirft. Aber bei Fractured Soul wird die Spielfigur nur in einer Dimension dargestellt und in der anderen der unverwundbare Schatten, mit dem ihr häufig auch Gegner umgehen könnt.

In den ersten beiden Welten trainiert ihr ohne größere Probleme das Spielprinzip und verinnerlicht es immer mehr. So richtig fordern wird es erst ab der dritten Welt, ab wo ihr auch ein wenig Geduld mitbringen solltet, da nicht immer alles auf Anhieb klappt und ihr durchaus mehrere Anläufe braucht. Aber das ist nicht immer ganz so frustrierend, da ihr quasi unbegrenzt Leben habt, auch wenn ihr manchmal relativ weit vor der brenzligen Stelle wieder einsteigt. Für mehr Motivation sorgt die Online-Rangliste, worüber ihr euch mit Spielern aus der ganzen Welt sowie Freunden messen könnt. Und das macht auch viel Spaß, neue Bestzeiten aufzustellen, da man in dem Titel möglichst immer die perfekte Vorgehensweise an den Tag legen möchte. Leider gab es bei uns häufiger Fehler bzw. Abbrüche der Verbindung zu der Rangliste, so dass diese nicht immer funktionierte.

Fazit

Fractured Soul ist ein Must Have für den Nintendo 3DS, da es ein Spielprinzip zu Tage fördert, das  man nur sehr selten zu Gesicht bekommt. Es ist innovativ, fordernd, manchmal auch ein wenig frustrierend und lässt euer Gehirn auf eine Art und Weise rotieren, die große Aufmerksamkeit verlangt. Ihr wechselt ständig zwischen den beiden 3DS-Bildschirmen und damit zwischen zwei Dimensionen, die jeweils über unterschiedliche Objekte, Kniffe und Gegner verfügen, die größtenteils zur gleichen Zeit auf beiden Bildschirmen beachtet werden müssen. Erwartet hier aber keinen 3D-Effekt, da dieser aus möglicherweise zwei Gründen fehlt: ursprünglich wurde Fractured Soul für den DS entwickelt, und ein 3D-Effekt würde durch das ständige Wechseln der Bildschirme und Dimensionen einfach nicht passen. So oder so, das macht Fractured Soul nicht schlechter. Schaut euch das Spiel an, es lohnt sich.

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