Milo and Kate: Intelligenz von Kinect-Spiel entwickelt sich ständig weiter

16. Juli 2010 | 11:52 Geschrieben von : Keine Kommentare

Auf dem Event TED Global war auch  Peter Molyneux von Entwickler Lionhead vertreten und zeigte erstmals seit knapp über einem Jahr das Xbox 360 Kinect-Spiel Milo and Kate. Bei Milo and Kate dreht sich alles um den kleinen Jungen Milo, mit dem man durch Gesten- und Stimmensteuerung kommunizieren kann.

Das Interessanteste an Milo dürfte die Intelligenz sein, die über sogenannte „Cloud-Server“, also über das internet, ständig erweitert wird. Laut Molyneux wird die KI immer schlauer, je mehr Leute das Spiel spielen. Die Charakterdaten werden dafür nicht auf der Konsole gespeichert, sondern an Server (Computer) übertragen, wo alle Daten weltweit zusammenlaufen.

Milo wurde in einer rund 15 minütigen Demonstration in Form eines Tutorials vorgestellt – das Tutorial soll insgesamt aber 45 Minuten gehen. Wie Molyneux erklärte, wird man durch das Tutorial nicht nur an das Spiel herangeführt, sondern das Spiel auch an den Spieler. Das Programm lernt den Spieler besser kennen und kalibriert sich sozusagen auf ihn.

Während der Demonstration fragte Milo den Spieler, ob er auf die Schnecken im Garten treten soll. Der Spieler bejahte dies, woraufhin Milo es auch machte. Spielt hingegen eine Frau, dann werden Schmetterlinge bei Milo angezeigt. Molyneux gab den Grund an, dass Mädchen Schnecken ekelhaft finden, weshalb sie sich dagegen entschieden. In einer Szene, als der Spieler Milos Zimmer aufräumte, hörte man einen Streit zwischen Milo und seinen Eltern. Milo wurde auf das Zimmer geschickt und unterhielt sich mit dem Spieler, der ihn versuchte zu trösten.

Damit ihr euch einen Eindruck von Milo machen könnt, haben wir folgend ein Video, in dem einige Spielszenen vorkommen.

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