Minispiel Phylo soll bei Genforschung helfen

12. Januar 2011 | 10:00 Geschrieben von : Keine Kommentare

Forscher an der Fakultät für Computerwissenschaften der McGill University haben ein Minispiel namens Phylo erschaffen, das bei der Genforschung helfen soll und online nutzbar ist. Dabei sucht man sich anfangs eine Krankheit heraus, die man dekodieren helfen möchte, wie etwa Krebs und auch Krankheiten des Verdauungssystems.

Und dann geht es auch schon los: Nukleotide, die über Farbcodes in einer oder mehreren Zeilen dargestellt werden, müssen in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Das Ziel ist es, möglichst viele einheitliche Farbflächen mit möglichst wenig Lücken zu kreieren – Lücken deuten auf Mutationen hin. Zwischendurch soll man dann auch einiges über Erbfolgen und Gentechnik lernen. Im Moment arbeiten die Forscher daran, Phylo möglichst weit zu verbreiten.

Letztendlich hilft man den Forschern damit, dass keine Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt wird, sondern menschliche Fähigkeiten. Und die zielen darauf ab, Muster besonders schnell zu erkennen und einordnen zu können. Möchte man diese Aufgabe mit Computern lösen, könnte dies im schlimmsten Fall gar Monate dauern. Ein Mensch braucht jedoch nur Sekunden.

Wer mehr darüber erfahren möchte, findet einen ausführlichen Artikel dazu auf Technology Review.

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