Mitglieder des Deutschen Bundestages machen den SimCity Wahlkampf-Check

28. Juni 2013 | 11:14 Geschrieben von : Keine Kommentare
Klingbeil, Bär und Schulz spielen Sim City (v. l. n. r.) (Bild: Electronic Arts)

Klingbeil, Bär und Schulz spielen SimCity (v. l. n. r.) (Bild: Electronic Arts)

Die drei Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Dorothee Bär (CSU), Lars Klingbeil (SPD) und Jimmy Schulz (FDP), spielen unter dem Motto „Macht der Spiele: Der SimCity Wahlkampf-Check“ für vier Wochen die Städtebausimulation SimCity von Electronic Arts. Als Leitfaden für ihre Entscheidungen im Spiel legen sie die Wahlprogramme ihrer jeweiligen Partei für den Bundestagswahlkampf 2013 zu Grunde. Der offizielle Auftakt zu der Aktion wurde am Montag in Berlin im Haus der Bundespressekonferenz gegeben.

Im Mehrspieler-Modus können die drei Abgeordneten mit ihren simulierten Städten sowohl Wettbewerber als auch Kooperationspartner sein. Als virtuelle Bürgermeister fällen sie dabei Entscheidungen über diverse Bereiche der Politik – vom Verkehrswesen über die Energieversorgung bis hin zum Steuersystem. Die Herausforderungen für die drei Abgeordneten ähneln denen aus der Realpolitik: Es gilt, politische Vorhaben aus den einzelnen Bereichen sinnvoll aufeinander abzustimmen, Koalitionen für den Erfolg zu schmieden und sich so die Zustimmung der eigenen Bevölkerung zu sichern. Bär, Klingbeil und Schulz werden in den kommenden Wochen SimCity spielen und das Spielgeschehen durch ihre Entscheidungen vorantreiben.

Dorothee Bär, Mitglied der CSU-Bundestagsfraktion: „Ich freue mich sehr auf dieses Projekt. Das Tolle dabei ist, dass politische Entscheidungen hier sofort spürbar sind und man die Wirkung sofort sehen kann. Andererseits bin ich auch froh, dass Politik nur im Computerspiel ausschließlich per Mausklick gemacht wird.“

Lars Klingbeil, Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion: „Computerspiele sind heute nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern Teil unserer Kultur. Der SimCity Wahlkampf-Check ist für mich ein spannendes Experiment, weil es politische Themen und Auseinandersetzungen in eine Wirtschaftssimulation integriert.“

Jimmy Schulz, Mitglied der FDP-Bundestagsfraktion: „Ich fand Simulationsspiele schon immer faszinierend, da man mit diesen viel lernen und Zusammenhänge erkennen kann. Außerdem kommt der Spielspaß nie zu kurz. Ich freue mich daher auf das Projekt und einen spannenden, digitalen Wahlkampf.“

Martin Lorber, PR Director Electronic Arts Deutschland „Es ist ein Novum, dass Wahlkampf in dieser Form in einem Computerspiel ausgetragen wird und insofern für alle Beteiligten auch ein Experiment. Bei allem politischen Wettstreit gehen wir davon aus, dass der Spaß am Spielen im Vordergrund stehen wird, sind uns aber gleichzeitig sicher, dass es sowohl für die Politiker als auch für den interessierten Beobachter einen Erkenntnisgewinn geben wird. Wir danken den drei Mitgliedern des Bundestages schon einmal vorab für ihr Engagement.“

Über den Verlauf und Fortschritt der Aktion wird regelmäßig auf der deutschen SimCity-Website unter www.simcity.de und unter www.facebook.com/simcity.de berichtet.

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