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  • 3ds

Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit für Nintendo 3DS im Test / Review

14. Mai 2013 | 11:00 Geschrieben von : Keine Kommentare

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Mit Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit bringt Nintendo die beliebten Taschenmonster auf den 3DS und sorgt für eine Aufwärmrunde, bevor die brandneuen Editionen Pokémon X und Pokémon Y erscheinen werden. In Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit brauchen die Pokémon eure Hilfe, sind die Monster doch irgendwie misstrauisch, egoistisch und gemein geworden. Aus unerklärlichen Gründen tauchen „Mysteriöse Dungeons“ auf, was also bedeutet, dass ihr die Bedrohung sowie das Geheimnis dahinter aufdecken und der Welt wieder Frieden einhauchen müsst.

3DS_PokemonMysteryDungeonGTI_deDE_01Ihr selbst seid zu Beginn noch ein Mensch, werdet aber schon bald in die Welt der Pokémon hineingezogen und verwandelt euch in ein solches. Im Vergleich zu den Vorgänger-Spielen fällt hier der Persönlichkeitstest weg, so dass ihr euch direkt für eines von fünf Pokémon entscheiden könnt, welches ihr das gesamte Spiel über steuern wollt. Zur Auswahl stehen neben Pikachu ebenfalls die Starter-Pokémon Serpifeu, Floink, Ottaro sowie Milza. Kurz darauf könnt ihr euch noch für ein Partner-Pokémon entscheiden, das euch von Anfang an begleiten wird – später kommen noch zwei weitere hinzu, wobei ihr diese nach Belieben durch andere Pokémon austauschen könnt, die sich während der Geschichte eurem Team anschließen.

Das Abenteuer beginnt in der Nähe von Raststadt. Direkt daneben befindet sich unbebautes und unbefruchtetes Land, das unser Begleiter von Morlord erwirbt. Dort soll ein Paradies entstehen sowie relativ nah am Anfang ein Zuhause für die eigene Truppe. Doch bevor es soweit ist, geht es erst nach Raststadt, um dort den Baumeister um Hilfe zu bitten, damit dieser uns ein Eigenheim baut. Ob das aber etwas wird? Das findet ihr am besten selbst heraus. Ansonsten bekommt man in Raststadt verschiedene Aufgaben und kann dort auch Dinge kaufen und verkaufen, während sich mit anderen Pokémon reden lässt.

Apropos reden: es wird wirklich sehr viel geredet. Befindet ihr euch gerade nicht auf einem Abenteuer, dann könnt ihr euch sicher sein, dass ihr viel lesen müsst. Das tut dem Ganzen aber kein Abbruch, da die Dialoge mitunter witzig gehalten sind und die Geschichte unterhaltsam ist. Das eigene Grundstück wird mit der Zeit immer erweitert und kann nach den eigenen Wünschen angepasst bzw. bebaut werden. Zum Beispiel mit einem Feld mit heilenden Beeren oder einem Dojo zum Trainieren, wodurch man stärker wird. Es ist ohnehin sinnvoll die  freie Fläche zu bebauen, können dadurch doch mehr Pokémon das Paradies besiedeln, so dass euch mehr Auswahl für euer Team zur Verfügung steht (insgesamt 144 Pokémon gibt es in dem Spiel). Doch damit ihr überhaupt Baumaterial und Co. erhaltet, müssen Dungeons unsicher und Missionen abgeschlossen werden.

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Wichtig ist: ihr steuert nur das Pokémon, das ihr euch ganz am Anfang herausgesucht habt, eure Begleiter hingegen folgen euch nur (außer ihr spielt mit drei weiteren Freunden; online geht wiederum nicht). Die Pokémon im eigenen Team greifen auch von selbst an, so dass ihr hier nur die Attacken eures eigenen Pokémon wählen müsst, könnt ihnen jedoch gewisse Verhaltensregeln zukommen lassen – etwa „nicht angreifen“ . Die Kämpfe selbst sind stark an die aus den Pokémon Editionen bekannten Kämpfe angelehnt. Ihr bewegt euch durch Dungeons (also Höhlen) und trefft dabei auf Pokémon, die euch zum Kampf herausfordern.

Die Kämpfe sind auf schnelle Runden ausgelegt, jedoch erscheint hier nicht die langwierige Animation beim Start eines Kampfes, wie man es von den Pokémon Editionen her kennt. Stattdessen geht es sofort mit dem Kampf los – und das, ebenso wie das Bewegen durch die Dungeons, sogar rundenbasiert. Allerdings fällt es kaum auf, dass alles rundenbasiert abläuft. In den Kämpfen habt ihr die Möglichkeit einfach einen normalen Schlag auszuteilen, der aber nicht gerade viel Schaden zufügt. Dafür könnt ihr diesen beliebig häufig einsetzen, ohne dass die Angriffspunkte (AP) schrumpfen. Die zweite Möglichkeit wäre hier mit einer der vier üblichen Attacken anzugreifen, die wiederum den AP-Wert reduzieren, wenn sie verwendet werden, dafür aber mehr Schaden zufügen.

3DS_PokemonMysteryDungeonGTI_deDE_49Natürlich muss man hier auch ein wenig taktisch vorgehen, wie man es eben von Pokémon her kennt. Habt ihr Floink ausgewählt und müsst gegen ein Wasser-Pokémon kämpfen, sind Feuerattacken nicht gerade effektiv. Andersherum teilt das Wasser-Pokémon gegen Feuer ordentlich aus. Habt ihr einen Kampf erfolgreich bestanden, erhalten die beteiligten Pokémon Erfahrungspunkte. Während den Kämpfen, und auch außerhalb, könnt ihr verschiedene Items einsetzen, die zum Beispiel die Gesundheit regenerieren oder dauerhafte Effekte hervorrufen sowie gegnerischen Pokémon Schaden zufügen können. Das Beste aber ist, dass sich die Gesundheit mit jedem einzelnen eurer Schritte von selbst wieder auflädt, so dass Regenerations-Items meist nur für Kämpfe sinnvoll sind. Zudem befinden sich in den Dungeons Plattformen, die beim Berühren negative Statuseffekte beheben.

3DS_PokemonMysteryDungeonGTI_deDE_12_mediaplayer_largeIn Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit steht das Erkunden von Dungeons im Vordergrund. Jeder Dungeon ist zufällig generiert, so dass keiner dem anderen gleicht. Die darin gefundenen Items, darunter auch Geld, können natürlich behalten werden. Sollte euer Pokémon jedoch den Kampf verlieren, wird die Truppe kurz vor Raststadt teleportiert und verliert einige Items. Man kann sich zwar von anderen Spielern theoretisch retten lassen, indem man Streetpass aktiviert und über ein Briefkasten-System Lebensretter verschickt, aber diese Funktion dürfte wohl ohnehin weniger bis kaum in Anspruch genommen werden.

Man merkt, dass Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit im Vergleich zu den Vorgängern vereinfach wurde: zuvor wurden die Pokémon hungrig, und zu lange in einem Dungeon aufhalten sollte man sich auch nicht. Diese beiden „Funktionen“ aber wurden komplett abgeschafft. Die Kämpfe hingegen werden mit der Zeit durchaus anspruchsvoller, jedoch ziemlich monoton, ebenso wie die verschiedenen Missionen – zum Beispiel ein Pokémon retten oder einen Fiesling ausschalten. Hier hätten wir uns mehr Abwechslung gewünscht. Da helfen auch die neuen Features Team-Fähigkeiten und Team-Angriffe nicht. So lässt sich nach einiger Zeit eine Team-Attacke durchführen, die ordentlichen Schaden anrichtet. Übrigens werden auch jene Attacken stärker, die ihr besonders häufig einsetzt – sollte ein Pokémon im Team die gleiche Attacke besitzen, wird diese ebenfalls automatisch stärker.

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Aber so richtig geht dem Spiel nie die Puste aus, gerade weil es immer wieder neue Überraschungen gibt, wie etwa ein Victini mit seinem V-Roulette, worüber sich V-Winde kontrollieren lassen und je nach Tag einen bestimmten Typ Pokémon mehr Stärke verleihen. Auch warten auf euch Minispiele, darunter ein Teich, den ihr grabt und worüber man mit der Bewegungssteuerung des 3DS einen Taucher kontrolliert, der wiederum Schatztruhen mit verschiedenen Items herausholt.

Neu ist zudem das Magnaportal, bei dem ihr in eurer realen Umgebung sozusagen eigene Dungeons suchen könnt. Dadurch wird die 3DS-Kamera aktiviert, mit der ihr runde Gegenstände oder Kreise finden müsst, wodurch ein Portal zu einem zufällig generierten Dungeon geöffnet wird. Das ist zwar ziemlich cool, doch leider kann man hier nicht mit dem eigenen Pokémon-Team das Abenteuer bestreiten. Stattdessen muss man sich mit einem vorgefertigten Team zufriedengeben. Wieso eigentlich? Das nimmt einfach zu viel Spaß. Immerhin können die in dem Dungeon gefundenen Items behalten und vom eigenen Team genutzt werden.

Neu ist in Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit der Freundes-Modus, über den man außerhalb der Story jederzeit ein Abenteuer mit Freunden starten kann. Hier kann man in die Haut eines jener Pokémon schlüpfen, die zu Hause im Paradies verbringen und gerade nicht mit dem „Hauptteam“ unterwegs sind. Auch wie bei den Magnportalen kann man die gefunden Items behalten.

Fazit

Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit überbrückt die Wartezeit auf Pokémon X und Y gut, auch wenn das Spiel in eine völlig andere Richtung geht. Das Gute ist, dass die jeweiligen Missionen zumeist fünf bis zehn Minuten andauern und die Kämpfe ebenso schnell erledigt sind. Ihr könnt zudem jederzeit speichern, so dass das Spiel am Ende bestens dafür geeignet ist, um ein schnelles Ründchen zwischendurch zu zocken.

Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit ist durch die verschiedenen Überraschungen und Aufgaben zwar abwechslungsreich, aber vom Aufbau her doch etwas monoton und vom Einstieg langwierig. Dennoch macht es Laune mit seinem Pokémon-Team die Dungeons zu erforschen, gegen andere Pokémon zu kämpfen, stärker zu werden und der unterhaltsamen Story beizuwohnen. Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit gehört definitiv mit zu den bisher besten 3DS-Spielen in diesem Jahr.

Was wir an dem Spiel jedoch kritisieren müssen, ist der DLC (Downloadinhalte), mi dem ihr euer Abenteuer erweitern könnt. Da die Dungeons ohnehin zufallsgeneriert sind, ergibt das aus unserer Sicht weniger Sinn, durch DLC frische Dungeons beizusteuern. Und da sich Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit offensichtlich an Kinder richtet, sind derartige Zusatzinhalte ohnehin deplatziert.

Ansonsten sollten sich Pokémon-Fans das Abenteuer nicht entgehen lassen.

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