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Pucca – Power Up im Test

13. Juni 2011 | 15:37 Geschrieben von : Keine Kommentare

Nachdem die Marke Pucca vor einigen Jahren klein angefangen hat, ist sie nun eine wahre Größe mit einer eigenen TV-Serie, Bücher, Comics und auch Videospielen. Eines davon nennt sich Pucca – Power Up und ist für den Nintendo DS seit ein paar Wochen erhältlich. Wir haben und das Spiel näher angeschaut und verraten euch, ob es den typischen Pucca-Charme hat.

In Pucca – Power Up verliebt sich die 11-jährige Pucca schwer in den Ninjakämpfer Garu, der von ihr allerdings überhaupt nichts wissen will. Doch nachdem Pucca einfach nicht von ihm lassen kann, nimmt Garu seine Beine in die Hände und flüchtet vor ihr, während sie ihm hinterherläuft. In dem Spiel macht ihr also Jagd auf Garu, immer in der Hoffnung, ihn einzuholen und ihn doch noch in Pucca zu verlieben.Die Geschichte selbst stammt übrigens von den Original-Pucca-Autoren.

Das hat uns gefallen

Klassisches Jump & Run: In erster Linie ist Pucca – Power Up ein klassisches Jump & Run – also ein Hüpfspiel. Dabei steuern sich sowohl Pucca als auch Garu butterweich und punktgenau. Ja, ihr habt richtig gelesen, neben Pucca müsst ihr hin und wieder auch deren Angebeteten steuern und vor ihr flüchten. Daher lernt ihr mehr oder weniger beide Seiten kennen. Jedenfalls springt man mit dem B-Knopf, während das Steuerkreuz für die Richtung genutzt wird – kennt man ja aus anderen Spielen. Etwas gewöhnungsbedürftigt ist hingegen das Rennen, da hier kein Knopf gedrückt werden muss, sondern das Steuerkreuz zweimal hinteinander.

Sehr hilfreich ist vor allem der Doppelsprung, mit dem sich höher springen lässt. Die einzelnen Levels sind nämlich ganz und gar nicht so einfach. Schon relativ früh am Anfang müssen die Sprünge immer größer und weiter werden, damit man nicht abstürzt. Außerdem wird man mit verschiedenen Fallen konfrontiert, über die man meistens einfach nur springen muss. Wie etwa Schluchten, Wasser und elektrische Felder.

Im Laufe eures Abenteuers begegnen euch zahlreiche Feinde in Form von Katzen, Fledermäusen oder auch Ninjas. Damit man gegen diese überhaupt bestehen kann, verwenden Pucca und Garu jeweils zwei unterschiedliche Waffen, die aber letztendlich identisch sind. Pucca nutzt ihren Stahlkoffer, um Nahkampfangriffe zu starten. Pfeil und Bogen hingegen sind dafür da, aus sicherer Entfernung Gegner zu erledigen oder etwa auch Schalter zu aktivieren. Bei Garu kommen stattdessen Schwert und Wurfsterne zum Einsatz. Richtig fies sind auch einige Endgegner, bei denen man oftmals nur dann weiterkommt, wenn man das Köpfchen etwas anstrengt.

Natürlich gibt es auch ein paar Dinge zum Sammeln. Allen voran Herzen, die ständig vor, über oder unter euch erscheinen und aufgesammelt werden können – jedoch nicht müssen. Solltet ihr das aber tun, dann erhält man nach 100 Herzen ein Leben dazu. So wie bei Super Mario und den Münzen.

Verliert ihr Lebensenergie, beispielsweise durch einen Gegner oder durch einen Fehltritt in eine Falle, dann müsst ihr einen Kloss aufsammeln. Mit ihm wird eure Lebensanzeige wieder aufgefüllt. Ansonsten gibt es noch rote Chilischoten. Habt ihr genug davon gesammelt, wird dies auf dem Touchscreen angezeigt und ihr werdet auf Wunsch für kurze Zeit unbesiegbar. Ein weiteres Objekt zum Sammeln ist der sogenannte Smile Man, von dem es in einem Level insgesamt drei Stück gibt. Mit einem solchen Smile Man kauft ihr euch im Laden diverse Objekte. Darunter etwa die Möglichkeit, eure Gesundheitsanzeige zu erhöhen, eine verborgene Karte oder gar Minispiele zu erwerben.

Minispiele: Apropos Minispiele – diese bringen eine angenehme Abwechslung in das Spiel mit ein und sind direkt in die Geschichte eingebunden. Die Minispiele können ausschließlich über den Touchscreen gespielt werden. Zum Beispiel muss man Garu vor dem Ertrinken retten, während man ihm einen Kuss gibt, sobald er seinen Kopf aus dem Wasser streckt. In einem anderen Minispiel müssen Vogelscheuchen erlegt werden.

Ja, der typische Pucca-Charme wurde eingefangen: Alles fängt ja schon damit an, dass Pucca hinter Garu her ist und ihm ständig Küsse zuwirft. Dabei wurde peinlich genau darauf geachtet, das Spiel möglichst detailliert an die Pucca-Marke anzupassen.

Zum Beispiel wird alles etwas übertrieben dargestellt, die Animationen sind ruckartig und knuffig, während seltsamwirkende Melodien aus den Lautsprechern dudeln. Die Grafik ist ein kleines Highlight, was sich vor allem dann zeigt, wenn man sich bewegt. Die Hintergründe sind toll gestaltet und bewegen sich unterschiedlich schnell mit.

Das hat uns weniger gefallen

Etwas schwer: Für Fans von Jump & Runs ist der Schwierigkeitsgrad genau richtig. Warum wir diesen allerdings bemängeln liegt daran, dass Pucca – Power Up eine völlig andere Zielgruppe anspricht. Gelegenheitsspieler werden sich an so mancher Stelle einfach die Zähne ausbeißen und Frust anstauen, da einige Passagen immer und immer wieder versucht werden müssen.

Schlusswort

Pucca – Power Up ist ein klassisches Jump & Run durch und durch und sorgt für jede Menge Spaß. Alleine dass die stürmische Pucca mal wieder hinter Garu her ist, während urkomische Animationen zum Einsatz kommen, sorgen für ein Schmunzeln. Der Schwierigkeitsgrad ist knackig, was aber nicht unbedingt vorteilhaft ist. Etwas seltsam ist auch , dass man in Pucca – Power Up mit Sie angesprochen wird, was absolut gar nicht zu der Zielgruppe passt. Ansonsten hab ich mich in das Spiel verliebt und bin mir sicher, dass auch Nicht-Pucca-Fans ihren Spaß damit haben werden. Ob Pucca – Power Up ein Happy End hat, müsst ihr selbst herausfinden.

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