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Erhältlich für:

  • xbox360
  • ps3
  • vita
  • wii u
  • pc

Rayman Legends im Test / Review (PS3)

4. September 2013 | 09:00 Geschrieben von : Keine Kommentare

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Alles schöner, alles bunter, alles besser. Rayman ist zurück und beweist mit Rayman Legends erneut, dass nicht nur Mario und Sonic Jump&Run-Qualitäten besitzen. Wer noch immer enttäuscht ist, dass Ubisoft Rayman Legends  erst exklusiv für die Wii U ankündigte und dann weit nach hinten verschob, um auch Versionen für den anderen Plattformen zu entwickeln, sollte sich im Klaren sein: Das Warten hat sich definitiv gelohnt.

Rayman Legends knüpft vom Prinzip her an seinen Vorgänger Rayman Origins an und bietet ein identisches Gameplay, so dass sich Veteranen sofort heimisch fühlen und Anfänger einen leichten Einstieg haben. Rayman springt fröhlich in die Lüfte, kann für einige Zeit schweben, stampft seine Gegner mit einer Attacke in den Boden, kickt sie in die Lüfte, duckt sich bei Hindernissen, springt an Wänden ab, geht auf Tauschstation und rennt mit seinen flinken Füßen schneller als Nintendos Klempner. Hier setzen die Franzosen auf Bewehrtes.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Rayman, Globox und die Kleinlinge durchstreifen einen Zauberwald, als sie ein geheimnisvolles Zelt mit einer Reihe verführerischer Gemälde entdecken. Bei näherer Betrachtung merken sie, dass jedes Bild die Geschichte einer mythischen Welt zu erzählen scheint. Lange starren sie auf das Bild einer mittelalterlichen Landschaft, in das sie plötzlich hineingezogen werden. Unvermittelt finden sie sich in einer neuen Welt wieder. Doch böse  Zauberer haben die Kleinlinge entführt, so dass es das Ziel also ist, diese aus den Klauen der Fieslinge zu retten. Insgesamt 700 Stück gilt es zu befreien, wobei je nach Anzahl weitere Gemälde bzw. Level freigeschaltet werden. Der Humor während eures Abenteuers erinnert sehr an den französischen Slapstick und lädt immer wieder zum Schmunzeln ein.

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Wie dem auch sei, fünf unterschiedliche Welten warten auf euch, in denen ihr aber nicht nur klassische Hüpf-Passagen meistern müsst, sondern darüber hinaus auch noch auf ganz andere Herausforderungen trefft. In einigen Level fliegt bzw. schwebt ihr durch die Lüfte und könnt währenddessen schießen. An anderer Stelle verwandelt sich Rayman oder einer der anderen Figuren – erstmals könnt ihr auch Barbara steuern – in eine Ente, die quakend ihren Dienst vollrichtet. Im Laufe des Spieles schaltet ihr immer mehr frei, darunter Charaktere in den verschiedensten Ausführungen – egal ob nun Globox, Baraba oder Rayman. Leider unterscheiden sich die Figuren nur optisch voneinander und spielen sich identisch. Andererseits ist dadurch auch nicht viel Umgewöhnung nötig.

Nach erfolgreichem Abschließen eines Level erhaltet ihr zumeist ein Glückslos, das freigerubbelt werden muss und verschiedene Dinge freischaltet  – mehr Lums, Kuscheltiere und ‚Zurück zu den Ursprüngen‘-Gemälde. Und die sind wiederum etwas Besonderes, denn Rayman Legends ist nicht nur ein Spiel, sondern im Grunde besteht es aus zwei: ihr bekommt alle Level aus Rayman Origins mit dazu, was als Entschädigung für die lange Wartezeit zu verstehen ist. So wächst das Abenteuer nochmals deutlich an und bietet euch ewig Spielzeit.

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In den Level selbst gibt es einiges zu entdecken, darunter versteckte Durchgänge, hinter denen sich Kleinlinge  verstecken. Habt ihr einen solchen Durchgang entdeckt, wird das mit einem erstaunten „Uuuuhhh“ zum Ausdruck gebracht. Herrlich!  Natürlich sind auch Lums zu sammeln, mit denen ihr  mehr Punkte erhaltet und somit weitere Helden freischalten könnt. Im Hintergrund arbeitet eine neue Technik bzw. Engine, so dass Rayman Legends vor allem optisch deutlich hübscher wirkt – ja, schon fast wie ein Kunstwerk. Die Welten und Charakteren scheinen wie gezeichnet zu sein und bewegen sich übertrieben flapsig. Kaum war eine Jump&Run-Welt schöner, detailreicher, bunter und fühlte sich durch die verschiedenen Bewohner lebendiger. Und es sind eben nicht nur die auffälligen Dinge, die beeindrucken, sondern auch jene, die man erst auf dem zweiten, dritten und vielleicht sogar zehnten Blick sieht. Im Hintergrund rangeln sich Ritter, im Vordergrund blickt man auf Pflanzen oder andere Details, die durch den Fokus auf das Spielgeschehen in der Mitte verschwimmen. Und hin und wieder sausen irgendwelche Insekten vorbei.

Abwechslung wird in den Level nicht nur von optischer Seite her großgeschrieben, die Hindernisse und Level-Strukturen wissen ebenso zu gefallen. Da wären zum Beispiel Schleich-Missionen, in denen unser Held nicht in den Lichtkegel gelangen darf, der durch die verschiedensten Objekte, Mauern und Co. unterbrochen werden kann. Manchmal darf man zudem auf die Hilfe vom fliegenden Etwas Murfy zurückgreifen, der per Knopfdruck Seile durchschneidet, Plattformen bewegt oder dicke Gegner etwa ins Auge kneift bzw. sie kitzelt. Einzelspieler machen das alles selbst, was stellenweise gar nicht mal so einfach ist, da man einerseits Rayman und Co. steuern und man andererseits auch noch die Aktionen von Murfy aktivieren muss.

Solltet ihr hingegen mit einem Freund spielen wollen, könnt ihr das tun, indem dieser die Rolle von Murfy übernimmt und euch somit hilft  – das ist gerade auf der Wii U durch das Gamepad sehr nützlich. Allerdings testen wir die PS3-Version, so dass wir hier nicht näher ins Detail gehen können. Man merkt besonders in diesen speziellen Fällen, dass Rayman Legends ursprünglich für die Wii U und deren Gamepad konzipiert wurde. So oder so, selbst mit einem herkömmlichen Controller lässt sich das Ganze prima im Singleplayer bewerkstelligen und schult darüber hinaus auch noch ein wenig das Reaktionsvermögen.

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Übrigens trällern die Lums nun nicht mehr ein Liedchen, wie es noch im Vorgänger der Fall war, stattdessen wird nun farblich angezeigt, in welcher Reihenfolge sie eingesammelt werden müssen, um mehr Punkte zu erhalten. Letztendlich ist das so etwas leichter als in Rayman Origins. Am Ende einer Welt wartet auf euch jeweils ein Bosskampf, die ziemlich fordernd, aber nie unfair ausfallen. Selbst Profis dürften hier und da mehrere Anläufe brauchen, während Anfänger mit ein wenig Übung ebenfalls den Dreh heraushaben.

Und was sich im Anschluss bietet, ist so ziemlich eine der besten Dreingaben, die ein Jump & Run jemals hatte. In jeder Welt warten auf euch am Ende noch optionale Musik-Level, die so gut sind, dass wir uns davon ein eigenes Spiel wünschen. In den Musik-Level verschmilzt das normale Spielprinzip mit Musik und lässt euch im Takt eure Aktionen ausführen. Ihr müsst euch das im Grunde so vorstellen, dass das Level eine Art Notenblatt darstellt und ihr im Rhythmus schlagt, springt und ausweicht. Zum Beispiel werden Gitarrenriffs gespielt, wenn man sich an Leinen abseilt. Und die Umgebung ändert sich auch teilweise im Takt bzw. mit der Musik. Es lässt sich ein wenig schwer beschreiben – am besten ihr schaut euch die Demo zu Rayman Legends an, hier könnt ihr den ersten Musik-Level spielen. Spätestens dann wollt ihr Raymans neuestes Abenteuer. Glaubt uns.

Und nicht nur in den Musik-Level macht das Gehörte Spaß, auch in den normalen Welten gibt es etwas auf die Ohren. Die Musik ist sehr abwechslungsreich, geht sofort ins Ohr, passt perfekt zu den verschiedenen Level und ist einfach absolut genial  – vielleicht sogar bereits Kult.

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Solltet ihr mehr wollen, dann schaut ihr euch die täglichen und wöchentlichen Herausforderungen an, bei denen ihr via Ranglisten gegen andere Spieler antreten könnt. In den verschiedenen Minispielen muss man schneller als alle anderen sein (zum Beispiel in kürzester Zeit Lums sammeln) – und wer am Ende gewinnt, dessen Namen wird weltweit auf allen Bildschirmen mittels Lauftext einige Zeit lang eingeblendet. Sogar ein Endlos-Runner ist enthalten, in dem ihr so weit wie möglich kommen müsst, während immer schwierigere Hindernisse Einzug halten. Darüber hinaus flitzen die Geister anderer Spieler neben euch her, die besiegt werden müssen – allerdings nur von jenen Spielern, die auch auf einer Stufe wie man selbst ist. So tritt man nicht gegen den Besten der Besten an, außer man gehört natürlich selbst in diese Riege. Sehr spaßig ist ebenso das Minispiel Kung Foot, bei dem ihr Fußball gegen Freunde spielt, jedoch im Kung-Fu-Stil.

Fazit

Ubisoft macht es Mario mit Rayman Legends schwer. Es ist so ziemlich eines der besten Jump & Runs und bietet unglaublich viel Abwechslung in den Level, in der Spielmechanik, der Optik sowie der Musik. Durch die Verschiebung konnte Entwickler Ubisoft Montpellier alles aus dem Spiel herausholen und liefert ein Produkt ab, das nahezu perfekt ist. Alleine die Musik-Level sind so spaßig, dass Ubisoft unbedingt ein eigenständiges Spiel dazu entwickeln sollte. Und die Grafik sowie Animationen sind ein Fest für die Augen.

Nicht zuletzt sorgen die Minispiele, die zusätzlichen Level aus Rayman Origins und die nicht immer ganz frischen, aber spaßigen Ideen für ein unvergessliches Spielerlebnis. Und der Schwierigkeitsgrad ist so balanciert, dass sowohl Jump&Run-Anfänger als auch –Veteranen auf ihre Kosten kommen. Rayman Legends muss man gespielt haben und sollte man vor allem als Fan des Genres nicht verpassen. (Und bitte Ubisoft, entwickelt ein eigenständiges Spiel zu den Musik-Level.)

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