Studie: Jeder zweite Spieler in Deutschland ist weiblich

29. Juli 2011 | 16:10 Geschrieben von : Keine Kommentare

Laut einer Profilstudie des Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. (BIU) ist jeder zweite Spieler in Deutschland eine Frau. Dabei wurden 25.000 Deutsche durch die GfK befragt. Insgesamt würde es unter den 23 Millionen Deutschen, die regelmäßig Computer- und Videospiele spielen, rund 10 Millionen Frauen im durchschnittlichen Alter von 31 Jahren geben.

Olaf Wolters, Geschäftsführer des BIU, sagte dazu: „Die aktuelle Profilstudie widerlegt das gängige Klischee, Gamer seien männlich, ledig und jung. Die Frauen haben in der Gamer-Community in den vergangenen Jahren deutlich aufgeholt. Maßgeblich dazu beigetragen haben die neuen Bewegungs-, Musik- und Tanzspiele, die verstärkt auch weibliche Zielgruppen ansprechen. Darüber hinaus liegen vor allem Spiele, die direkt im Browser oder in sozialen Netzwerken wie Facebook gespielt werden, im Trend bei den Frauen. Bei dieser Form des vernetzten Spielens stellen sie mit 51 Prozent sogar die Mehrheit der Nutzer.“

Der Computer ist nach wie vor die beliebteste Spieleplattform, 17,2 Millionen Deutsche würden PC bzw. Mac nutzen, 9,2 Millionen hingegen spielen nur auf Konsolen und 6,7 Millionen auf Handhelds. Außerdem meint die Studie, dass nur 27 Prozent der Deutschen, die allein wohnen, regelmäßig spielen. Gerade in Mehrpersonenhaushalten und Familien seien die meisten Spieler zu finden, vor allem wenn Kinder und Jugendliche zu Hause leben. Beispielsweise würde in jeder zweiten Familie mit Kindern unter 18 Jahren gespielt werden, bei Familien ohne Kindern sei es jedoch nur bei jeder vierten der Fall

„Vor allem Sport- und Gesellschaftsspiele, bei denen sich alt und jung gegeneinander messen können, tragen dazu bei, dass sich Gaming zu einem Gemeinschaftsevent in der Familie entwickelt. Aber auch neue Spielkonzepte, bei denen Kriminalfälle oder Rätsel gemeinsam gelöst werden, bieten viel Potenzial für das gemeinsame Spielerlebnis in der Familie. Immer mehr Menschen verabreden sich im Internet, um miteinander zu spielen. Das ist ein Trend, der mit dem zunehmenden Angebot an Online- und Browserspielen in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird.“

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