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Test: Ben 10: Alien Force Vilgax Attack (DS)

8. Oktober 2010 | 09:00 Geschrieben von : Keine Kommentare

Wer die  Spiele zu Ben 10 kennt, der weiß, dass dahinter sehr spaßige Action-Adventures mit Jump & Run-Einlagen stecken. Ben 10: Alien Force Vilgax Attack ist der neueste Teil, den wir für den Nintendo DS testeten. Alternativ gibt es auch noch eine Version für Wii, PSP, PS2 und in Kürze ebenso für die Xbox 360.

Erzrivale Vilgax ist wieder da und rückt mit seiner Armee an. Erneut steht die Erde kurz vor dem Untergang, doch Vilgax hat seine Rechnung nicht mit Ben, seinen Freunden und Professor Paradox gemacht. Letzter erscheint in aller letzter Minute und schickt Ben mitsamt seinen Freunden in die Vergangenheit, um die Invasion aufzuhalten.

Das hat uns gefallen

Spaßige Hüpferei: Zwar lässt sich darüber streiten, uns haben sie aber gefallen: die spaßigen Hüpfeinlagen. Ben 10: Alien Force Vilgax Attack spielt sich viel mehr wie ein klassisches Jump & Run, in dem es gilt, bis ans Level-Ende zu gelangen und dabei Plattformen zu erreichen und über Schluchten zu springen. Das funktioniert meistens ganz gut, gerade auch deshalb, weil jede Alienform über einen Doppelsprung verfügt, mit dem man so noch höher gelangt oder nicht ganz saubere Sprünge ausbessern kann. Die Steuerung ist gut gelungen, die einzelnen Alienformen werden über den Touchscreen ausgewählt.

Coole Abwechslung: Neben der Hüpferei kommt hin und wieder ein Minispiel hervor, das für das Anfliegen von neuen Planeten dient. Und das ist wirklich enorm spaßig und sorgt für die nötige Abwechslung. Im Grunde handelt es sich dabei um einen sogenannten Vertical-Shooter, bei dem man Platz in seinem Raumschiff nimmt und gegnerische Fluggeräte abschießt. Schade: Man kann das Minispiel nur zwischen dem Wechseln der Planeten spielen, leider lässt es sich nicht im Menü einzeln ansteuern.

Verwandlungskünstler: Wie auch schon in den anderen Ben-10-Spielen, ist das Herzstück des Spieles natürlich die Verwandlung von Ben durch sein Omnitrix. Gleich am Anfang, die ersten paar Levels, könnt ihr alle zehn verfügbaren Verwandlungsformen ausprobieren. Da gibt es zum Beispiel Spidermonkey, der nicht nur wie ein Affe die Wände hochklettern, sondern ebenfalls wie eine Spinne die Gegner mit einem Netz einfangen kann. Aber ebenso Schlammfeuer, der Feuer zum Fressen gerne hat und Superhin, der Blitze verschießt, sind spielbare Aliens.

Was doch etwas doof ist: Nimmt man nur Superhirn, sobald er verfügbar ist, wird das ohnehin schon zu kurze Spiel viel zu leicht, da man sich selbst einfach immer und immer wieder nur unter Strom setzen braucht. Dadurch werden Gegner von allen Richtungen geschockt und verlieren Engergie. Selbst Endgegner werden dadurch viel zu einfach, da das Betätigen eines einzigen Knopfes reicht – nicht einmal das Ausweichen oder das Blockieren müssen verwendet werden.

Und dabei sind die Aliens nicht nur mit einer Fähigkeit ausgestattet, sondern es lassen sich sogar Techniken und Angriffe in einem Shop kaufen, wodurch die Alienformen etwas stärker werden. Schön ist aber auch, dass die jeweiligen Aliens Sinn machen und sich nicht nur einfach optisch voneinander unterschieden. Sollte Ben an eine höhergelegene Stellen kommen wollen, die selbst durch Doppelsprung nicht zu erreichen sind und keine entsprechende Kletterwand für Spidermonkey zur Verfügung steht, kommt Turbomanta zum Einsatz, der mit einem Hechtsprung in die Höhe schnellt. Sollte Säure auf dem Boden sein, kann einzig Glibber durch seine schleimige Form  über die gefährliche Substanz gehen – alle anderen Alien, einschließlich Ben, erleiden Schaden.

Das hat uns weniger gefallen

Gegner im Überfluss: Ben 10: Alien Force Vilgax Attack orientiert sich zwar an seine Vorgänger, man hat aber das Gefühl, als wollen die Entwickler von den Schwächen des Spieles ablenken. Nämlich von dem sehr kurzen Spiel und dem geringen Umfang. Das versuchen sie offenbar mit den Schergen von Vilgax und schicken sie beinahe in Horden durch die virtuelle Welt. Das ist zwar das Spielprinzip und erinnert an die alten klassischen Kampfspiele, etwas mehr hätten wir uns hier dann aber doch gewünscht. Zumal man zwar sämtliche Alienformen hat, deren Einsatz dann mit der Zeit aber doch etwas langatmig werden.

Nerviger Touchscreen-Einsatz: Die Wahl der Alienformen findet über den Touchscreen statt, was sehr intuitiv zu bedienen ist. Was aber sehr nervt, ist der Touchscreen-Einsatz in Textpassagen. In dem Spiel gibt es relativ viel Text, die verschiedenen Charaktere unterhalten sich zumeist vor einer neuen Mission länger untereinander. Die Unterhaltungen müssen über den Touchscreen weggedrückt werden, was sehr umständlich ist, da man immer wieder den Stylus herausholen muss, wenn man denn seinen Bildschirm nicht voller Fingerabdrücke machen möchte. Viel besser wäre es doch gewesen, wenn man die Texte über die einzelnen Knöpfe hätte wegdrücken können.

Schlusswort

Ben 10: Alien Force Vilgax Attack ist ein recht spaßiges Spiel für zwischendurch, das sich an seinem Vorgänger orientiert, in der DS-Version aber nicht mit den anderen Konsolen-Versionen mithalten kann. Man springt durch die Levels, schaltet dabei Vilgax‘ Schergen aus und kann währenddessen Alienformen anwenden. Vielmehr werdet ihr nicht bekommen, für Fans von Ben 10 aber führt kein Weg daran vorbei. Zumal die Geschichte und die Dialoge oftmals unterhaltsam sind und mit einem kleinen Minispiel etwas Abwechslung herrscht.

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