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Test – Die Garfield Show: Invasion der Space Lasagne

14. Juli 2010 | 13:36 Geschrieben von : Keine Kommentare

Orange, gefräßig und faul – das ist wohl die beste Beschreibung für den berühmtesten Kater der Welt, Garfield. Er würde  den ganzen Tag verschlafen, wenn da nicht noch das Essen wäre. Seine Leibspeise ist bekanntlich Lasagne. Erstmals wurde er von seinem Erfinder Jim Davis in den 70er Jahren gezeichnet. Damals dachte sicherlich noch niemand, dass man den Kater eines Tages selber durch Abenteuer steuern kann. Mittlerweile gibt es unzählig viele VIdeospiele mit Garfield, eines davon Die Garfield Show: Invasion der Space Lasagne, welches wir testeten.

Geschichte

Bei Die Garfield Show: Invasion der Space Lasagne bedrohen Lasagnen aus dem Weltraum die Erde. Sie planen eine Invasion. Um diese jedoch erfolgreich durchführen zu können, müssen sie erst ihren größten Feind ausschalten, nämlich Garfield. Da er schon viele ihrer Kameraden verputzt hat, wollen die Lasagnen ihn aus dem Weg schaffen. Dazu haben die Besucher aus dem All Garfields Freunde, die Mäuse, hypnotisiert. Sie machen nun die Stadt unsicher und stellen Garfield vor viele Aufgaben. Nur eine Maus ist dem Laser entkommen, Squeek, der gerade mit dem runden Kater Mittagsschlaf hielt. So kann er Garfield durch das Spiel begleiten und ihm die Orte zeigen, an denen die verschiedenen Abenteuer auf ihn warten. Außerdem erklärt er vor jedem der Mini-Spiele was zu tun ist. Jetzt ist es also an Garfield und seinen Freunden die Invasion zu stoppen.

In 16 Mini-Spielen (wahlweise im Story-Modus oder als freie Spiele) tritt Garfield gegen Lasagnen und hypnotisierte Mäuse an. Allerdings kann man auch als Maus oder Lasagne gegen den Kater antreten, denn das Spiel ist für bis zu 4 Leute ausgelegt.

Die Abenteuer finden an verschiedenen Orten statt, z. B. in Jons Garten, in Vitos Pizzeria und in der Fleischerei. Aber Garfield muss auch auf der Straße sein Können unter Beweis stellen und fliegt sogar durch die Luft.

Beim „Spaghetti Western“ muss man mit dem Lasso Mäuse einfangen, die in Vitos Pizzeria Essen klauen möchten. Bei „Roll den Ball“ ist man hoch über den Straßen der Stadt auf einem Dach unterwegs. Dort steuert man Garfield, der auf einem großen Ball steht, so, dass er die Mäuse erwischt. Diese sind gerade mit Käse beschäftigt und rennen wild über das Dach.

Das hat uns gefallen

Gestaltung: Die Garfield Show: Invasion der Space Lasagne ist im Comic-Stil gehalten und erinnert uns mit Bravour an die Fernsehserie. Das wird Comic-Fans sicherlich gefallen. Außerdem sind die Figuren, wie Odie, Garfield und Squeek süß anzuschauen und einfach nur knuffig.

Die einzelnen Minispiele lassen sich auf einer animierte Stadtkarte auswählen, so dass im Grunde langweilige Menüs entfallen. Dabei muss man mit der Fernbedienung auf den jeweiligen Ort zeigen und den A-Knopf drücken. Dann erscheinen zwar die jeweiligen Aufgaben, aber das ist auch etwas unübersichtlich.

Multiplayer-Spaß: Die Garfield Show: Invasion der Space Lasagne ist ein Party-Spiel. Wenn man zusammen mit ein paar Freunden in die Rollen des Katers und der Mäuse schlüpft, macht das Spiel wesentlich mehr Spaß als wenn man allein spielt. Bei diesem Multiplayer-Modus wird automatisch entschieden wer die Rolle von Garfield erhält.

Einsteigerfreundlichkeit: Kinder und Leute, die nicht viel an Konsolen spielen, werden sich mit der Aufgabenstellung gut zurechtfinden, denn vor jedem Spiel wird genau beschrieben was man tun soll. Doch die Steuerung…

Das hat uns weniger gefallen

Steuerung: Wir konnten Die Garfield Show: Invasion der Space Lasagne nur mit der Wii-Fernbedienung testen. Manchmal war die Steuerung dabei etwas schwierig. Beim „Spaghetti-Western“ zum Beispiel dauert es lange bis man es schafft, die Mäuse gezielt mit dem Lasso einfangen zu können. Zumindest mit der Wiimote, denn wir können nicht beurteilen, wie die Steuerung mit dem Wii Balance-Board und Wii-Motion Plus ist. Wer jedenfalls nur eine Wiimote besitzt, der wird definitiv keinen richtigen Spaß in dieser Beziehung haben.

Spielaufbau: In dem Spiel „Angeln“ blitzt es ständig, das irritiert und stört die Konzentration.

Außerdem gibt es drei Spiele, die zwar unterschiedliche Namen haben, aber den gleichen Inhalt bieten und sich kaum voneinander unterscheiden. Das ist einfach nicht schön, das darf einfach nicht sein.

Bei „Mäusewalzer“ und „Fleischerei und Fitness“ muss man klammernde Mäuse loswerden indem man die Hand hin und her bewegt. Bei „Banzei Tomatensoße“ muss man klammernde Lasagnen auf die gleiche Art und Weise abschütteln. Da hätte man sich wirklich noch mehr einfallen lassen können.

Grafik: Auch wenn die Figuren niedlich gestaltet sind und den eingefleischten Fans des verfressenen Kater gefallen dürften, lässt die Grafik an manchen Stellen zu wünschen übrig. Sie ist sehr einfach gehalten, was zwar nicht unbedingt schlecht ist, doch gepaart mit der Unschärfe möchte bei der Betrachtung einfach keine richtige Stimmung aufkommen.

Schlusswort

Die Garfield Show: Invasion der Space Lasagne ist für Kinder durch die einfache Verständlichkeit gut geeignet. Allerdings hat man an dem Spiel nicht wirklich lange Freude, da es aus nur 16 Mini-Spielen besteht – für Einzelspieler ist das zu wenig Abwechslung. Hinzu kommt die sich teilweise gleichenden Mini-Spiele und auch die umständliche Steuerung, so dass besonders Kids Probleme bekommen dürften. Wer mindestens eine zusätzliche Wiimote besitzt, kann bedenkenlos zugreifen, da sich das Spiel als „Partykracher“ entpuppt. Positiv sind aber auch die deutsche Sprachausgabe und der doch recht witzige Soundtrack hervorzuheben.

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