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Test – DragonBall Origins 2

5. August 2010 | 16:17 Geschrieben von : Keine Kommentare

Wir haben für euch das DS-Spiel DragonBall Origins 2 getestet, dessen Vorgänger ein richtig guter Titel war. Was uns bei dem zweiten Teil gefallen hat und was wir nicht so gut fanden, könnt ihr in unserem Test lesen.

Bei DragonBall Origins 2 ist Son-Goku, wie schon beim Vorgänger, auf der Suche nach den DragonBalls seines verstorbenen Großvater. Dabei muss er gegen die Red Ribbon Armee kämpfen, die die Dragonballs an sich reißen will. Und dieses Mal darf man sogar in die Rollen der fünf Begleiter von Son-Goku schlüpfen, um die Gegner mit den individuellen Kampftechniken der Freunde zu besiegen.

Wenn die Feinde, z. B. Soldaten, Wölfe, Stiere und Geier, besiegt sind, erhält man Zeni (Zahlungsmittel), Herzpunkte oder Fähigkeitspunkte, und man findet auf seinem Weg durch das Spiel natürlich auch Schatzkisten, die teilweise unter rissigem Boden versteckt sind, Schriftrollen und Gegenstände, die heilen. Allerdings kann man manche Dinge auch im Laden gegen Zeni kaufen, man ist also nicht unbedingt gezwungen, alle Gegenstände aufzusammeln.

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Das hat uns gefallen

Tutorials: Am Anfang des Spieles, sowie beim Erlernen neuer Kampftechniken, wird in einem Tutorial bzw. Ingame-Anleitung genau erklärt, was man mit welcher Steuerungsart machen kann. Um das Ganze dann nicht gleich wieder zu vergessen, kann man das Erlernte auch sofort in die Tat umsetzen, denn wie heißt es so schön? „Learning by doing.“ Das Tutorial kann man auch jederzeit wiederholen, indem die  jeweiligen Wege noch einmal gewählt werden. Dass es ein Tutorial in einem Spiel gibt, kommt heutzutage gar nicht mehr so häufig vor, weshalb das hier schon wieder als Pluspunkt gesehen werden kann. Wer möchte, kann das Tutorial aber auch umgehen – es ist wegen dem recht hohen Schwierigkeitsgrad aber zu empfehlen.

Sound: Die Titelmusik wird allen eingefleischten DragonBall-Fans vertraut sein. Im Allgemeinen ist die Musik sehr treibend und schön gestaltet und animiert zum flotten Spielen. Auch der Sound des Kamehame-Ha-Schlages ist unverkennbar und zusammen mit der dazugehörigen Animation jedesmal eine wahre Freude.

Steuerung: Bei DragonBall Origins 2 kann die Steurung individuell eingestellt werden, man kann nur mit den Tasten, nur mit dem Stylus oder mit beiden kombiniert steuern. Dabei hat jede Steuerungsart ihre Vor- und Nachteile, aber jeder kann entscheiden, was für ihn die richtige Methode ist. Das ist wesentlich besser als eine vorgegebene Steuerung, denn manch ein fanatischer DS-Liebhaber möchte nicht, dass der Bildschirm seines Lieblings durch den Stylus Pen ein paar Kratzer abbekommt. Und das ist durchaus möglich, sind schnelle Bewegungen und ein „Dauer-Gekloppe“ doch an der Tagesordnung. Am besten kamen wir mit dem Steuerkreuz zurecht.

Gestaltung: Die Figuren sind wirklich knuffig dargestellt und auch viele Details sind liebevoll gestaltet, so dass es richtig Spaß macht die Story zu verfolgen.  Um das Geschehen besser nachvollziehen zu können, gibt es zu den einzelnen Spielen Geschichten, die teilweise doch ziemlich lustig anzuschauen sind. Aber auch die Animationen, besonders die der eigenen Helden, sind butterweich und hübsch anzusehen.

Rollenverteilung: Anders als beim Vorgänger, bei dem man Bulma nicht aktiv spielen konnte und ständig auf sie aufpassen musste, weil sie schnell einmal in ihr Verderben lief, kann man in DragonBall Origins 2 auch in die Rollen von Son-Gokus Freunden schlüpfen. So kann man z. B. mit Kuririn selbst den dunkelsten Ort beleuchten, wenn er seine Glatze poliert und Achter, der Muskelprotz der sechs Freunde, kann die schwersten Dinge in die Luft schleudern, z. B. riesige Felsen. Außerdem ist es auch möglich nicht nur der Hauptfigur Son-Goku, sondern auch seinen Freunden zu höheren Levels zu verhelfen und sie weiterzuentwickeln. Gerade das sorgt für Abwechslung, die im Vorgänger ja schon gerne mal fehlte.

Sammelfieber: Während des Spieles kann man Figuren sammeln, so erhält man am Ende manch einer Episode eine solche Sammelfigur, aber man kann sie auch gegen Zeni im Laden erwerben oder mit einem Freund tauschen. Dann lassen sich verschieden kombinieren und schließlich als Dioramen anschauen. Auch wenn das Sammeln die Fähigkeiten von Son-Goku nicht beeinflusst, kann es doch das Sammelfieber wecken und den Spieler anspornen, alle Figuren zu erwischen.

Das hat uns weniger gefallen

Schwierigkeitsgrad: Der Schwierigkeitsgrad ist vorgegeben und kann leider nicht geändert werden. Am Anfang ist das Spiel recht einfach, doch dann muss man gegen den Colonel Silver antreten, der im Gegensatz zum vorherigen Spielverlauf wirklich schwierig zu besiegen ist. Das ist sehr frustrierend und hätte ausgewogener gestaltet werden können. Gerade weil sich DragonBall Origins 2 trotz der Alterseinstufung von 12 Jahren an die jüngeren Spieler richtet, wäre es besser, wenn die Gegner am Anfang nicht gleich so schwer wären.

Speichern: Wenn man frei speichern möchte, wird das Spiel danach beendet, das raubt unnötig Zeit und ist wirklich nervig, wenn man sich jedesmal auf dem Startbildschirm wiederfindet. Außerdem startet das Spiel dann nicht genau an der abgespeicherten Stelle, sondern an dem letzten Pfeil, der die Richtung anzeigt. Allerdings gibt es auch feste Speicherpunkte, die am Anfang des Spieles aber weit vom Endgegner entfernt sind. Es ist wirklich total frustrierend, die ganze Geschichte nocheinmal zu durchlaufen, nur weil der Endgegner dank Son-Gokus anfänglich schwachen Leistungen schwer zu besiegen ist. Und das passiert durchaus häufig.

Schlusswort

DragonBall Origins 2 hat sich im Vergleich zum Vorgänger an einigen Stellen verbessert. So muss man nicht den Aufpasser für Bulma spielen, sondern kann aktiv in die Rollen von Son-Gokus Begleitern schlüpfen. Außerdem finden wir es gut, dass man sich aussuchen kann, wie man das Spiel steuern möchte. Das Speichern sowie die Schwierigkeit mit den Endgegnern am Anfang sind allerdings Dinge, die uns wirklich negativ aufgefallen sind und das Spiel einfach nur frustrierend gestalten. Wem der erste Teil gefallen hat, dem wird der zweite auf jeden Fall auch gefallen – und auch diejenigen, die keine DragonBall-Fans sind, kommen bei diesem Spiel sicherlich auf ihre Kosten, sofern sie sich denn mit dem unnötig hohen Schwierigkeitsgrad arrangieren können.

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