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The Fall Trilogy Kapitel 1 – Die Trennung im Test

14. Februar 2011 | 10:06 Geschrieben von : Keine Kommentare

Nachdem die The Fall Trilogy seit längerer Zeit bereits in englischer Sprache erhältlich ist, kommen nun auch deutschsprachige Spieler in den Genuss. The Fall Trilogy Kapitel 1 – Die Trennung nennt sich der erste Teil, in dem es euch in einen mysteriösen Tempel verschlägt.

Ihr schlüpft dabei in die Rolle eines Mannes, welcher nach einem tiefen Sturz völlig benommen erwacht, sein Gedächtnis verloren hat und sich im Laufe des Spieles nur waage an einige Details aus seinem Leben erinnert. Sein Ziel ist es, einen Weg aus dem Tempel zu finden und nach der „Wahrheit“ zu suchen.

Bevor es aber losgeht, müsst ihr einen Schwierigkeitsgrad wählen, wodurch ihr etwas mehr Spielzeit herausholen könnt. Der Unterschied zwischen dem leichten Schwierigkeitsgrad und dem etwas höherem sind Zeiten der Regeneration von Hilfestellungen sowie den Varianten der Rätsel. Was die Regeneration von Hilfestellungen betrifft, so könnt ihr via Knopfdruck manche Rätsel ganz einfach überspringen bzw. automatisch lösen lassen. Das Ganze hilft aber auch je nach Rätsel, um versteckte Objekte zu finden.

Das hat uns gefallen:

Die Mischung macht es: Die Rätsel selbst sind teilweise einfach, teilweise aber auch recht knackig. Wir wollen nicht großartig darauf eingehen, um euch womöglich die Rätselfreude daran zu nehmen. Hauptsächlich aber dreht sich alles um irgendwelche Schalter und Anordnungen. Das Interessante an The Fall Trilogy Kapitel 1 – Die Trennung ist nun jedoch, dass es eine Mischung aus Adventure und Wimmelbild ist. Auf der einen Seite müsst ihr Objekte aufsammeln, sie manchmal miteinander kombinieren, sogar Puzzles lösen und etwa Spiegel so drehen, dass ein Lichtstrahl auf einen bestimmten Punkt fällt. Auf der anderen Seite hingegen kommt oftmals ein Wimmelbildspiel zum Vorschein, wenn ihr einige der Objekte finden müsst, besonders wenn sie in Einzelteilen verstreut sind. Und das ist manchmal gar nicht so einfach, da einige der Objekte einfach zu gut versteckt sind. Wir mussten uns daher hin und wieder einen Tipp geben lassen, wodurch sich das Bild automatisch zu einem der Objekte schwingt und den Zeiger darauf platziert. Im leichten Modus blitzt ab und zu auch ein kleiner Punkt auf, der euch auf ein verstecktes Objekt aufmerksam macht.

Rundum zufrieden: Toll finden wir die Möglichkeit, zwei verschiedene Ansichten darstellen zu können. Ihr könnt entweder aus einer klassischen 2D-Ansicht oder aber auch einer 360°-Ansicht wählen. Während in der 2D-Ansicht Pfeile an den Bildschirmrändern sind, die euch durch die Szenen navigieren lassen, kann man sich eben in der 360°-Ansicht im kompletten Raum mit der Maus umsehen. Gut gelöst ist hier, dass man sich erst mit dem Gedrückthalten einer Maustaste umsehen kann. Einige Spiele bieten das nicht an, wodurch man etwas Schwindelgefühle bekommen kann – das passiert euch aber in The Fall Trilogy nicht, zumal ihr jederzeit in die 2D-Ansicht wechseln könnt. Ansonsten bewegt man sich wie gehabt durch die einzelnen Szenen, indem man einfach auf die Eingänge klickt. Glücklicherweise ist der Tempel nicht zu komplex aufgebaut, um die Orientierung zu verlieren, da man immerhin mehrmals zu einem Ort zurückkehrt.

Deutsche Sprachausgabe und hübsche Grafik: Was gibt es in ähnlichen Spielen kaum? Richtig, eine deutsche Sprachausgabe. Die meisten Spiele in dem Genre kommen oftmals nur mit einer englischen Sprachausgabe auf den Markt, The Fall Trilogy Kapitel 1 – Die Trennung aber ist komplett lokalisiert worden. Und zu aller Überraschung auch noch sehr gut, was ja gerade bei deutschsprachigen Spielen  eher selten der Fall ist. Die Stimme des Hauptcharakters passt einfach hervorragend und ist angenehm. Die akustische Seite ist ohnehin ein Leckerbissen, die Musik und die Geräusche treiben immer gut voran.

Die optische Seite steht dem in nichts nach und präsentiert sich mit vorgerenderten Szenen. Trotzdem sieht das Spiel sehr gut aus, zumal hier und da einige animierte Dinge sind, wie etwa ein Wasserfall, Feuer, Lichter, usw.

Das hat uns weniger gefallen

Das Inventar: Auch wenn das Inventar nicht ganz so häufig wie bei einem waschechten Adventure genutzt werden muss, ist es doch etwas umständlich. Sollten mehr als sechs Objekte im Inventar sein, muss durchgeschaltet werden, um die restlichen Objekte sehen zu können. Nimmt man nun ein Objekt heraus, das man aber vielleicht nicht nutzen kann, dann muss es am Ende der Liste platziert werden. Das heißt also: Nimmt man nun etwa einen Hut aus dem Inventar, der auf dem ersten Platz gelegen hat, muss man erst durchschalten und kann ihn so nur auf dem letzten Platz legen. Viel komfortabler wäre es gewesen, wenn man den Hut einfach an eine Stelle platzieren könnte und die anderen Objekte nachrutschen würden, oder soetwas in der Art. Es nervt dann doch manchmal, erst durchzuschalten, bis man ein Objekt ablegen kann.

Schlusswort

The Fall Trilogy Kapitel 1 – Die Trennung ist ein toller Anfang der Trilogie. Besonders begeistert sind wir von der perfekt passenden, deutschen Sprachausgabe, die uns ein stimmungsvolles Mittendringefühl ermöglicht. Die Rätsel sind ausgewogen und reichen von moderat bis knackig, und die Mischung aus Wimmelbild und Adventure macht einfach enorm viel Spaß und sorgt für die nötige Abwechslung.

Um das Spiel durchzuspielen, brauchten wir genau 4 Stunden und 46 Minuten, wobei wir allerdings ein paar Hilfestellungen benutzten. Wer darauf völlig verzichtet, kann auch über 5 Stunden Spaß mit dem Spiel haben. Von uns gibt es definitiv eine Empfehlung, da die Geschichte sehr spannend ist und das Spiel gerade mal 9,99 Euro kostet. Die nächsten Teile der Trilogie folgen dann in den nächsten Monaten.

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