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The Fall Trilogy: Kapitel 3 – Die Enthüllung im Test

17. November 2011 | 10:00 Geschrieben von : Keine Kommentare

Lange hat es gedauert, bis das dritte Kapitel von The Fall Trilogy auch in die deutschsprachigen Länder kommt. Nun ist dieses erhältlich, wobei das Finale diesmal nicht einzeln, sondern nur zusammen mit den beiden ersten Kapiteln erhältlich ist.

Für einen Preis von knapp 15 Euro bekommt ihr so ein Paket mit insgesamt drei Wimmelbild-Adventures, die gemeinsam ein komplettes Spiel ergeben. Solltet ihr die beiden ersten Kapitel für 9,99 Euro bereits gekauft haben, lohnt sich der Griff zur kompletten Sammlung durchaus, zumal endlich die Story zu einem Ende geführt wird und Dinge klarer werden.

Ihr könnt The Fall Trilogy im Komplett-Paket übrigens auch bei uns gewinnen. Das Gewinnspiel geht aber nur noch bis Freitag – also macht noch schnell mit.

Bevor ihr euch den Test durchlest: Möglicherweise enthält er ein paar kleinere Spoiler bzw. ein paar Dinge, die einen Teil der Geschichte verraten – allerdings werden wir sie natürlich nicht auflösen und auch nicht die wichtigen und spannenden Dinge ansprechen. Wir wollen aber klarmachen: Solltet ihr die ersten beiden Kapitel noch nicht gespielt haben, dann lest diesen Test lieber nicht, sondern schaut euch unseren Test zu Kapitel 1 und den Test zu Kapitel 2 an.

Das hat uns gefallen

Neues Szenario: Im ersten Kapitel verschlug es den Hauptcharakter in einen alten Tempel und im zweiten Kapitel ging es in ein riesiges Bürogebäude. Der Kontrast zwischen diesen beiden Welten war enorm und bei Kapitel 3 wirkt der Kontrast zum sterilen Bürogebäude erneut sehr groß. Hier geht es nämlich in ein gemütliches Häuschen. Unser Hauptcharakter fragt sich, was er da will und findet heraus, dass er offenbar als Arzt gerufen wurde.

Warum, kann er auch nicht beantworten, denn ebenso wie in den vergangenen Abenteuern, werden er und die Spieler wieder verwirrt und jede Aktion hinterlässt neue Fragen. Es fühlt sich auch ein wenig so an, als wäre man in die Vergangenheit gereist. Aber was will man machen? Also versucht man sich als Arzt und blickt plötzlich auf einen Mann mit Bart, der schon seit Ewigkeiten in seinem Bett zu liegen scheint. Also beginnen wir damit, ihn zu untersuchen…

Gewohnte Rätsel- und Wimmelbildkost: Klar, auch das dritte Kapitel bietet die gewohnte Wimmelbildkost, wie man sie schon aus den ersten beiden Kapiteln kannte. Diesmal jedoch überraschen die Rätsel mit einer gelungenen Abwechslung. Zum Beispiel wartet man in der Küche, bis etwas Bestimmtes auf dem Ofen heiß wird. Währenddessen vertreibt man sich die Zeit einfach mit dem Lesen der Zeitung, wo man auf ein Bild triff, bei dem man Unterschiede zum nebenstehenden identischen Bild finden muss. Wer die beiden ersten Kapitel gespielt hat, wird in diesem Rätsel plötzlich bekannte Szenen vorfinden, was nur noch verwirrender erscheint (im positiven Sinne).

Die generelle Aufgabe aber in dem letzten Kapitel lautet, den mysteriösen Mann zu untersuchen, ihm Blut abzunehmen und herauszufinden, was ihm da genau fehlt. Im Laufe des Abenteuers findet man sich im kalten Keller wieder, später geht es in ein Kinderzimmer, einen verstaubten Dachboden, in einen alten Schuppen und in einen kunterbunten Garten. Währenddessen müssen hin und wieder Wimmelbilder gelöst werden, die sich aber nicht allzu sehr aufdrängen und auch nicht zu häufig auftauchen. Der Kopf wird ordentlich gefordert, wie etwa bei der Zusammensetzung einer ganzen Taschenuhr. Wirklich: Ihr müsst Zahnrad für Zahnrad zusammensetzen und euch überlegen, wie eine Taschenuhr funktioniert – wer stecken bleibt, kann das Rätsel erst vereinfachen und später wie gewohnt komplett überspringen.

Beim Schwierigkeitsgrad hat sich nichts verändert. Ihr wählt zu Beginn, ob ihr das Kapitel 3 lieber auf die einfache Tour absolvieren möchtet oder ob ihr eine echte Herausforderung wollt. Egal welche Stufe ihr nehmt, die Rätsel sind identisch und im Grunde unterscheiden sich die Schwierigkeitsgrade wieder in den Zeiten der Regeneration von Hilfestellungen sowie den Varianten der Rätsel. Durch die Regeneration von Hilfestellungen kann man wie gewohnt manche Rätsel überspringen oder bei Wimmelbildern Objekte anzeigen lassen.

Von der Steuerung her hat sich ebenfalls nichts geändert und eine Änderung würde wohl auch keinen allzu großen Sinn machen, wenn man sich ohnehin schon einmal daran gewöhnt hat. Ihr könnt wieder zwischen zwei Kameraperspektiven wählen. Einmal die 360°-Ansicht, bei der ihr Kamera mit der Maus um 360° schwenken und euch somit frei in der Umgebung umschauen könnt (allerdings nicht in allen Szenen). Oder aber ihr nehmt einfach die klassische 2D-Ansicht, bei der sich der Bildschirm nicht drehen lässt und ihr stattdessen mit Pfeilen an den Rändern navigiert. Auch diesmal empfehlen wir hier wieder die 360°-Ansicht, da sie einfach übersichtlicher wirkt. Wem aber leicht schwindlig wird und an dem sogenannten „Motion Sickness“ leidet, sollte dann doch die 2D-Ansicht bevorzugen.

Schön ist übrigens, dass die Entwickler an dem im Gegensatz zum ersten Kapitel aufgeräumten Inventar festgehalten haben. Das wirkt diesmal (im Vergleich zu Kapitel 2) sogar noch aufgeräumter und es ist nicht überfüllt, so dass ihr auch nicht den Überblick verlieren könnt.

Wieder eine super Sprachausgabe: Die deutsche Sprachausgabe ist wieder gelungen und äußerst professionell. Sie trägt zur Atmosphäre bei und man hat auch ein wenig das Gefühl, als würde im Finale etwas mehr als in den ersten beiden Kapiteln gesprochen.

Einen drauf setzt die Musik, die im Vergleich zu den ersten beiden Kapiteln deutlich atmosphärischer und qualitativ hochwertiger wirkt. Da pfeifen plötzlich orchestrale Klänge mit Stimmen um die Ohren und es ertönen hin und wieder einige potentielle Ohrwürmer.

Das hat und weniger gefallen

Einen Tick zu kurz: Eigentlich haben wir gar diesmal gar keine Beanstandungen, da unsere letzten Kritikpunkte, wie etwa das überladene Inventar oder auch die Leblosigkeit, mit Kapitel 3 der Vergangenheit angehören. Vielleicht aber könnte Kapitel 3 noch einen kleinen Tick länger ausfallen. Wer geübt ist, kann das Spiel in etwa 3 Stunden durchspielen. Allerdings bekommt ihr bei der The Fall Trilogy ja drei Kapitel und alle zusammen ergeben eine runde Spielzeit, die euch lange beschäftigt.

Schlusswort

Solltet ihr bereits die ersten beiden Kapitel gespielt haben, dann habt ihr keine andere Wahl: Kapitel 3 – Die Enthüllung ist ein absolutes Muss für euch. Habt ihr hingegen noch keines der Kapitel gespielt, interessiert euch aber für Wimmelbild-Spiele und / oder Adventures, dann solltet ihr ebenfalls zugreifen. Ihr bekommt nämlich eine sehr spannende Geschichte, die viele Stunden unterhält und am Ende eine faire und vielleicht kaum vorhersehbare, wenn auch weniger spektakuläre Enthüllung offenbart. Eure offenen Fragen werden beantwortet, ihr könnt sogar erstmals in Kapitel 3 einen Blick auf den Hauptcharakter werfen und ihr seht, wer hinter Lisa und David steckt.

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