Weltbild / Hugendubel Tablet PC im Test (Cat Nova)

14. November 2011 | 09:00 Geschrieben von : 3 Kommentare

Weltbild war so freundlich und stellte uns ein Testgerät des brandneuen Weltbild / Hugendubel Tablet PCs zur Verfügung, das mit anderen Worten auch als Cat Nova bezeichnet wird. Der Preis liegt bei 159,99 Euro, wobei das Tablet im Moment tatsächlich ausverkauft ist und nachproduziert werden muss. Bei Weltbild und Hugendubel wird es gegen Anfang Dezember wieder lieferbar sein, allerdings haben es aktuell noch einige örtliche Weltbild-Shops auf Lager.

Doch bevor wir auf das Gerät selbst eingehen, wollen wir uns erst einmal die Frage stellen, wofür man überhaupt ein Tablet PC benötigt. Ein Tablet PC ist im Grunde ein kleiner Computer ohne physikalische Tastatur. Hier kommt stattdessen ein Touchscreen zum Einsatz, wodurch die Größe des Geräts entsprechend niedrig ausfällt.

Die Einsatzbereiche eines Tablet PCs und auch natürlich die des Weltbild-Geräts sind vielfältig. In erster Linie dient es dazu, um im Internet surfen zu können. Aber auch Spiele lassen sich spielen, Videos und Bilder können betrachtet werden, sogar digitale Bücher bzw. eBooks lassen sich lesen. Der Vorteil eines solchen Tablets gegenüber eines Notebooks bzw. auch Netbooks liegt auf der Hand: Es ist schnell einsatzbereit, lässt sich leicht verstauen, die Bedienung ist (je nach Gerät) intuitiv und es überträgt einfach seinen ganz eigenen Charme, im digitalen Zeitalter unterwegs zu sein.

Doch wie schlägt sich der Weltbild Tablet PC? Kann man damit auch spielen? Wie leicht lässt es sich bedienen und hält es, was uns versprochen wird?

Zum Lieferumfang gehören neben dem Tablet (Cat Nova) ebenfalls ein USB-Kabel, USB-Adapter, Netzteil, ein Tuch zur Bildschirmreinigung sowie eine Kurzanleitung, umfangreichere Anleitung und eine Garantieurkunde.

Technische Daten:

Maße/Gewicht: 160 x 210 x 14 mm / 500 Gramm
Betriebsystem: Android 2.3
Display: 8 Zoll Display mit 800×600 Auflösung
Prozessor: Telechip 1,2 GHz Cortex A8 Prozessor
Arbeitsspeicher: 512mb
Speicherplatz: 4gb (per microSD Slot erweiterbar)
Kamera Rückseite: 2 Megapixel
Kamera Vorderseite: 1.3 Megapixel
Konnektivität: W-Lan, GPS, USB-Adapter
Preis 159,95 Euro

Verarbeitung

Für knapp 160 Euro muss man bei einem Tablet mit ein paar Kompromissen leben, leider auch in der Verarbeitung. Generell ist es so, dass das Cat Nova sehr robust ist und sich relativ hochwertig und fast wie aus einem Guss anfühlt. Außerdem liegt das Gerät durch seine geschwungene Form sehr gut in der Hand. Dabei besteht die Rückseite aus einem rauen Plastik und ist mit dem Logo Cat Nova sowie einer schwarzen Raubkatze versehen, die schon durch ihren Ausdruck zeigt, dass das Tablet eine Kampfansage gegen die Konkurrenz darstellt. Die Rückseite verfügt außerdem oben über zwei Stereo-Lautsprecher, die ganz in Ordnung sind und Musik sowie Stimmen klar wiedergeben.

Auch findet sich auf der Rückseite unten links eine 2 MP Kamera. Die Kamera vollführt keine Wunder und gerade in dem Preissegment dürft ihr auch keine erwarten – für gelegentliche Schnappschüsse ist sie aber ganz OK. Apropos Kamera: Auf der Frontseite befindet sich noch eine zweite Kamera, die über 1,3 MP verfügt und für Videotelefonie gedacht ist. Natürlich handelt es sich um ein Tablet und kein Smartphone, allerdings gibt es ja einige Programme bzw. Apps, mit denen man entsprechend mit seinem Gegenüber von Angesicht zu Angesicht plaudern kann, während das Gerät selbst, das man dazu verwendet nebensächlich ist.

Neben der Frontkamera, die übrigens an der unteren Seite liegt und ebenso wie die hintere Kamera somit nicht gerade günstig positioniert ist, wenn man das Gerät aufrecht hält, finden sich an der unteren Seite noch die typischen Navigations-Tasten. Das Besondere an den Tasten aber ist, dass sie wie der Bildschirm berührungsempfindlich sind. Ein richtiger Tastendruck ist also nicht nötig, was sehr angenehm ist, da man die Tasten je nach Anwendungsbereich regelmäßig benötigt.

Weiter geht es mit der Seite: auf der rechten unteren Seite finden sich Lautstärkeregler, die vom Druckpunkt her nicht optimal sind, sich aber trotzdem gut bedienen und auch erreichen lassen. An der gesamten unteren Seitenkante des Gerätes gibt es zahlreiche Dinge zu bestaunen. Einmal gibt es dort einen HDMI-Port, über den man (das entsprechende Kabel vorausgesetzt), das Tablet auch an einen HD-Fernseher anschließen kann. Das Tolle: hier können etwa über den TV Spiele gespielt, HD-Videos oder auch Bilder angeschaut werden. Und das funktioniert wirklich gut.

Ebenso gibt es natürlich einen Kopfhörereingang, ein eingebautes Mikrofon, einen Anschluss für das Netzteil den Einschaltknopf sowie einen Platz für eine Micro SD Karte. Das bedeutet, dass ihr die insgesamt 4 GB Speicher beliebig erweitern könnt. Wer aber das erste Mal im Tablet nachschaut, wie viel Speicher noch frei ist, wird widererwarten feststellen, dass da plötzlich nur 1 GB angezeigt werden. Das verwirrt ein wenig, letztendlich sind es aber wirklich 4 GB, die sich eben nur systembedingt anders aufteilen: 1 GB ist der Speicher, in dem die installierten Programme abgelegt werden. 2,5 GB sind für Medien gedacht, also Dinge wie Filme, Bilder und Musik. 0,25 GB sind für die Installation des Betriebssystems Android 2.3 und ebenfalls 0,25 GB sind für Auslagerungen bzw. den sogenannten Cache gedacht, wo etwa Flash-Videos zwischengespeichert werden. Wer nun also mehr Programme, Musik und Co. auf dem Tablet speichern will, steckt sich einfach eine Micro SD Karte in den Slot – und die sind schon sehr günstig zu haben. Übrigens: Wer keinen Kartenleser besitzt, benötigt auch keinen. Sobald die SD Karte drin ist, braucht ihr einfach nur das Tablet mit dem mitgelieferten USB-Kabel an euren PC zu stecken und schon habt ihr Zugriff auf das Tablet selbst sowie die SD Karte.

Um aber nochmals den Einschaltknopf anzusprechen: Der Platz an der unteren Seite ist wirklich sehr ungünstig gewählt. Hält man das Tablet senkrecht und will es so hinstellen, um etwa ein Buch zu lesen oder Bilder in der Galerie in der Diashow anzeigen zu lassen, ist da leider dieser Knopf im Weg. Daher muss man das Gerät auf den Kopf stellen, was wiederum ebenso ungünstig ist, befinden sich die Navigations-Tasten nun kopfüber an der Oberseite. Hier wäre es definitiv besser gewesen, den Einschaltknopf direkt an die obere Seite zu platzieren. Ansonsten wirkt der Einschaltknopf noch ein wenig wackelig.

Leider sind die Spaltmaße beim Bildschirm nicht gleichmäßig und der Bildschirm hat bei der vorderen Kamera an der Ecke einen kleinen Bogen bzw. Knick. Ob das bei jedem Gerät so ist, können wir nicht sagen. Möglicherweise sind das aber einfach Herstellungsfehler. Auch etwas negativ fällt die Verarbeitung am Rand auf. Der ist nämlich mit Gummi ausgestattet, wodurch das Tablet nicht so schnell aus den Händen gleiten kann. Der Gummi ist an zwei Ecken verbogen – auch hier wieder ist unklar, ob das bei jedem Gerät so ist. Generell stören diese Dinge aber nicht.

Bedienung

Wie bereits erwähnt, kommt auf dem Weltbild Tablet Cat Nova das Betriebssystem Android 2.3 zum Einsatz. Das ist natürlich nicht mehr das Neuste, zumal etwa Android 4 weniger Ressourcen verbraucht und schneller ist. So wie uns mitgeteilt wurde, untersucht Hersteller Cat Sound im Moment jedoch, ob man für das Tablet später Android 4 anbieten könne.

Jedenfalls läuft Android 2.3 auf dem Tablet ganz gut und auch recht flott, allerdings eben auch ein wenig hakelig bzw. rucklig, wenn man im Hauptmenü scrollt. Das liegt aber teilweise mit daran, dass das Betriebssystem noch nicht so richtig an das Tablet angepasst wurde – wie man das aber beheben kann, darauf gehen wir später noch ein.

Ansonsten funktioniert das Betriebssystem so, wie man es von Android her kennt. Eine weitere Besonderheit hier ist nämlich, dass der sogenannte Android Market bereits installiert wurde. Das ist bei günstigen Tablets häufig nicht der Fall, da sie durch fehlende Dinge, wie etwa GPS, die Anforderungen von Google Andoid nicht erfüllen. Anders aber eben das Cat Nova von Weltbild. Über den Android Market könnt ihr euch über 100.000 Programme bzw. Apps herunterladen – viele davon sogar völlig kostenlos. Und das funktioniert, vorausgesetzt ihr erstellt euch einen kostenlosen Google-Account, sehr intuitiv. Mit diesen Programmen könnt ihr den Funktionsumfang eures Tablets verändern, erweitern und es auch optisch individuell anpassen. Euch gefällt der integrierte Browser nicht? Dann installiert einfach Opera, Firefox oder einen anderen der vielen Browser. Bei Firefox könnt ihr das Surfen sogar noch fixer machen und sämtliche Plugins installieren, die man von der PC-Variante her kennt – auch Werbung lässt sich komplett ausblenden.

Das Tablet lässt sich völlig individualisieren

Wer will, installiert sich einen anderen Musikplayer, eine Tabellenkalkulation, ein Bildbearbeitungsprogramm, Messenger wie Skype oder ICQ, Lernhilfen, Wörterbücher, Navigations-Programme und viele mehr. Euch sind fast keine Grenzen gesetzt. Apropos Bücher: Das Tablet eignet sich auch hervorragend als eBook-Reader. Hier könnt ihr beispielsweise auf den eBook-Shop von Weltbild zugreifen und von mehr als 100.000 virtuellen Büchern wählen. Das Lesen auf dem Display, das leider mit seinen 800 x 600 Pixeln Auflösung nicht das schärfste und beste ist, gestaltet sich als angenehm. Es ist natürlich kein iPad oder ein eInk-Display, aber das Lesen von schwarzem Text auf weißem Hintergrund macht sich ganz gut.

Ebenso könnt ihr auch PDF-Dateien (darunter digitale Magazine bzw. Zeitschriften) ohne Probleme nutzen und diese etwa via USB-Kabel auf euer Tablet ziehen. Je nach Größe dauert das Laden und Umblättern ein paar Millisekunden bis Sekunden – hier empfehlen wir den Adobe Reader, der sich kostenlos im Android Market herunterladen lässt. Er gestaltet sich von der Bedienung her als sehr intuitiv und stellt die PDF-Dateien entsprechend auf dem gesamten Bildschirm dar, was bei anderen PDF-Programmen leider nicht immer so richtig funktionieren will. Auch sind die anderen Programme häufig langsamer. Ein kleiner Negativpunkt ist das Gewicht von 500 Gramm, was auf Dauer ein wenig schwer wird, aber eben bei einem Tablet PC in Kauf genommen werden muss. Es ist nunmal kein einfacher eReader, wie ihn beispielsweise auch Weltbild anbietet.

Übrigens: Der Bildschirm verfügt über Multitouch, was also bedeutet, dass ihr mehrere Finger gleichzeitig verwenden könnt. Das ist in der Preisklasse schon wirklich fast ein Alleinstellungsmerkmal und selten anzutreffen. Der Vorteil: Ihr nehmt einfach zwei, drei, vier oder fünf Finger (je nachdem, wie ihr wollt) und kontrolliert mit diesen den Bildschirm. Gerade bei eBooks, Websiten und aber auch Bildern macht sich der Mehrwert des Multitouch-Bildschirms sehr positiv bemerkbar. Ihr könnt einfach mit einem Zweifinger-Wisch Dinge vergrößern und verkleinern.

Schmieren auf dem Bildschirm lassen sich nicht vermeiden

Auf dem Tablet sind bereits zahlreiche Programme vorinstalliert, viele davon benötigen aber eine Internetverbindung. Was leider nicht funktioniert, ist das Programm ZANavi (erst nach dem Update, später dazu mehr). Sobald es gestartet wird, bleibt der Bildschirm schwarz. Auch mit dabei ist eine Weltbild-App, mit der ihr via Knopfdruck direkt den Weltbild-Shop besuchen könnt. Wer dort häufiger unterwegs ist, für den ist das eine schöne Sache.

Auf der Verpackung des Tablet PCs steht dick und fett, dass das Gerät auch Navigation unterstützt. Eingebaut ist nämlich ein GPS-Empfänger, der auch wirklich ganz gut funktioniert. Ihr könnt eure Position bestimmen und euch zu einem Ort eurer Wahl navigieren lassen. Allerdings würden wir das Tablet als reines Navigationsgerät für das Auto nicht empfehlen, da das GPS gerne mal zu ungenau ist oder auch abbricht. Das könnte vielleicht ein Software-Fehler sein – es bleibt abzuwarten, ob da in Zukunft etwas kommt. Wer aber unterwegs ist und wissen möchte, wo es als nächstes hingeht, was in der Nähe alles so ist oder wo man sich eben gerade befindet, dafür ist das GPS gut geeignet.

Übrigens: Ihr könnt auch einen Internetstick via dem beiliegendem USB-Adapter anschließen, um auch unterwegs ins Internet zu gehen. Leider verfügt das Tablet nicht über 3G bzw. einen integrierten SIM-Steckplatz. Welche Internetsticks aber damit genau funktionieren, ist uns nicht bekannt. Ansonsten könnt ihr unter anderem auch einen USB-Stick anschließen und von ihm aus etwa ein Video starten oder Bilder anschauen.

Spiele

Ebenso prangt auf der Rückseite der Verpackung der Hinweis , dass man mit dem Tablet auch spielen kann und 3D-Spiele möglich sind. Wir wollten es natürlich genau wissen. Vorweg: Auch in diesem Bereich ist es kein iPad und für knapp 160 Euro dürft ihr auch hier wieder keine pfeilschnelle Spieleplattform erwarten, zumal ja es ja nicht so viele grafisch aufwendige Android-Spiele wie bei Apple gibt. Dennoch findet man im Android Market das ein oder andere Top-Spiel, das grafisch wirklich einiges zu bieten hat. Und dazu gehört auch Asphalt 6: Adrenaline. Und tatsächlich: Asphalt 6: Adrenaline funktioniert auf dem Weltbild Tablet PC Cat Nova.

Aber auch Reckless Racing, das ebenso in einer hübschen 3D-Grafik daherkommt, lässt sich spielen – wenn auch an einigen Stellen hakelig. Natürlich dürfen Spiele wie Angry Birds nicht fehlen, die ihr euch kostenlos herunterladen könnt. Angry Birds darf auf keinem Gerät fehlen und funktioniert auch auf dem Cat Nova ohne Probleme. Ihr seht also, dass sich das Cat Nova ebenso für Spiele eignet, auch wenn die grafisch anspruchsvollen Titel nicht immer einwandfrei laufen. Man muss es eben vorher testen, vorzugsweise mit einer kostenlosen Version bzw. Demo.

Die Macken des Tablets – und was man dagegen tun kann

Leider hat das Tablet ein paar Macken, die sich aber teilweise beheben lassen. Das Menü des Tablets ist normalerweise etwas träge, der integrierte Kippsensor (um etwa den Bildschirm automatisch neigen zu lassen) ist langsam, der Bildschirm und aber auch die Navigations-Tasten funktionieren nicht immer. Klingt im ersten Moment natürlich weniger toll, doch Cat Nova veröffentlichte bereits ein erstes Update, das ihr euch unter tablet.cat-sound.com kostenlos herunterladen könnt. Wir empfehlen dringend, das Update durchzuführen, denn danach ist die Performance (auch im Menü) wesentlich besser und endlich funktionieren die Tasten und der Bildschirm besser. Um das Update zu installieren, benötigt man zwingend eine Speicherkarte – und der Vorgang mag vielleicht den ein oder anderen abschrecken – letztendlich ist es aber ganz einfach und systembedingt nicht anders möglich. Wie das Update zu installieren ist, erfahrt ihr auf der genannten Website.

Hinzu kommt noch eine Macke, die derzeit einige Leute bei android-hilfe.de beschäftigt. Das Cat Nova hat nämlich das Problem, dass der Bildschirm im Standby bzw. sobald jener eben durch den Einschalteknopf abgeschaltet wurde, sich immer wieder kurz einschaltet. Das hat offenbar etwas mit dem Wlan zu tun und kostet leider ziemlich viel Akku. Das Problem wurde auch nicht mit dem Update behoben, so dass man also darauf hoffen muss, dass sich Cat Nova diesem noch annehmen wird.

Dennoch gibt es ein paar mögliche Problemlösungen. Solltet ihr euch das Tablet bereits geholt haben oder holen wollen und immer mit einem sich von selbst an- und ausschaltendem Display im Standby konfrontiert werden, dann probiert mal folgende Lösung aus: Im Android Market ladet ihr euch die beiden kostenlosen Programme Advanced WiFi Lock Free und Auto Airplane Mode herunter. Sobald ihr diese aktiviert, schaltet sich das Tablet im Standby automatisch in den Flugmodus und das Display leuchtet nicht mehr auf (wenn doch, dann maximal zwei bis dreimal, danach ist Schluss). Sobald ihr dann wieder aus den Standby herausgeht, verbindet sich das Tablet mit dem Wlan automatisch. Das hat zumindest bei uns geholfen, andere hingegen berichten von Programmen wie Green Power.

Ein Foto mit der '2 MP'-Kamera auf der Rückseite geschossen - für einen Schnappschuss in einem mittelmäßig beleuchteten Raum ganz OK

Schlusswort

Das Weltbild / Hugendubel Tablet ist anfangs noch eine Hassliebe: Es macht einfach Spaß damit zu experimentieren und die grundlegenden Eigenschaften und Features, die uns versprochen werden, funktionieren auch. Doch schnell kommt die Ernüchterung und dann nervt nur noch das träge Menü, das Standby-Aufweckproblem und der nicht immer funktionierende Bildschirm bzw. Navigations-Tasten.

Doch spätestens seit dem Update, das Cat Sound auf der eigenen Website veröffentlichte, zeigt sich das Tablet von seiner besseren Seite. Das Menü ist flott, das Surfen ebenso, die Tasten und der Bildschirm funktionieren endlich richtig und ein paar weitere Fehler wurden auch behoben. Leider hat sich noch nichts bei dem Standby-Aufweckproblem geändert und wir hoffen, dass sich Cat Sound da noch etwas einfallen lässt. Wie man das Problem aber mit zusätzlichen Programmen vielleicht in den Griff bekommen kann (hängt wohl vom jeweiligen Gerätemodell ab), klärten wir ja bereits.

Ansonsten ist das Tablet gerade durch das Update ein echt schickes Teil geworden, das einfach viel Spaß macht und jede Menge Talente besitzt. Seinen Preis, 159,95 Euro, ist es definitiv wert. Dabei richtet sich das Gerät vor allem an Einsteiger in die Tablet-Technik und Gelegenheitsnutzer, die einfach nur im Internet surfen, shoppen, Videos und Bilder anschauen und ein wenig spielen wollen.

Wir sind zuversichtlich, dass Cat Sound auch in Zukunft einige Updates zur Verbesserung anbieten wird, zumal das Unternehmen ja offenbar bereits prüft, ob man auch Android 4 später verwenden kann. Und das rennt bekanntlich besser und benötigt weniger Ressourcen. Das Weltbild / Hugendubel Tablet scheint auf dem besten Wege zu sein, ein Dauerbrenner für seine Zielgruppe zu werden. Ausverkauft ist es ja schon und die Lieferzeiten betragen mehrere Wochen.

Zum Abschluss noch eine Info: Optional wird auch eine Tastatur als Zubehör angeboten (ebenfalls ausverkauft), die ihr mit dem Tablet verbinden könnt. Später soll zudem eine Maus folgen.

3 Kommentare Antworte

  1. Hi,

    ich habe mir das Tablet vor ca 2 Wochen getestet und bin helauf begeistert.

    Der Tochscreen lässt sich gut bedienen, jede geteste anwendung funktioniert, Lautsprecher und Mikrophon sowie Kamera lassen problemlos Skype Videotelefonie zu.

    Allerdings:
    Das Wlan ist nicht das beste (schätzungsweise 20 m Luftlinie durch 2 Wände durch 1 Schreibtisch = 1 – 2 Balken) sowie dass „Gummiband“ dass man am Bild mit den Anschlüssen sieht, ist unten leicht eingedrückt, was eine kratzende Kante erzeugt, (ob dass bei allen ist weis ich nicht)
    Ein inkompatibilität der bekannten ADWLauncher GoLauncher und Co, durch die CAT Nova Chips (oder weil sie bei Google undbekannt sind) lassen sich nicht installieren / downloaden.

    + Touchscreen
    + Google Market
    + 2 Kameras
    + Mikrophone
    + HDMI (nicht getestet)

    Durschnitt
    Lautsprecher

    – Wlan (nicht so gut siehe Beschreibung)
    – lädt nicht über USB nur über Netzteil
    – Gehäuse (evtl. nur bei mir siehe Beschreibung)

    FAZIT:

    Jeder der für ein Tablet bis zu 250 € auszugeben bereit ist und nichts von Marken hält, sollte sich vorher dass Gerät mal kaufen und bei nicht gefallen kann man es (bei Weltbild) nach 1 Woche (nicht verbindlich) zurückgeben

    = KAUFEN KAUFEN KAUFEN

  2. Was die Gummikante betrifft, so steht sie bei mir eher raus. Hatte das ja auch in dem Artikel angesprochen, dass es da nicht ganz so gut verarbeitet ist. Aber auch der Bildschirm hat unten rechts einen kleinen Knick.

    Allerdings konnte ich Go Launcher ohne Probleme installieren und auch nutzen. Es hatte zwar einmal gehakt, aber es ging. Und Wlan geht auch ganz gut.

    Aber es ist wirklich so, dass man für den Preis kein iPad oder Galaxy Tab erwarten kann. Für das, was das Weltbild Tablet aber leistet, ist es wirklich in Ordnung. Gerade nach dem Update ist es flotter und stabiler.

  3. ich habe mein musterpasswort vegessen also verbindungscode was kann ich jetzt machen ich habe es vergessen?

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