Zoo Krefeld und THQ (World of Zoo) besiegeln Tierpatenschaft

30. Juli 2010 | 10:37 Geschrieben von : Keine Kommentare

THQ, Entwickler vom Spiel World of Zoo (Wii, DS, PC) und der Zoo Krefeld arbeiten schon seit einigen Monaten in Form einer Patenschaftsaktion für den Schneeleoparden Leonardo zusammen, die gestern im Rahmen einer Urkunden-Überreichung offiziell besiegelt wurde.

Bei der gemeinsamen Initiative wurden per Postwurf deutschlandweit mehrere tausend Haushalte angesprochen und aufgerufen, sich an der Aktion zugunsten von Leonardo zu beteiligen.

Pro Teilnehmer spendete THQ zwei Euro an den Zoo Krefeld. Außerdem konnte jeder auf der extra dafür eingerichteten Website www.woz-patenschaft.de auch online mitmachen, indem sie dort einen individuellen Code der Postwurfsendung eintrugen.

„Wir freuen uns, mit unserer Patenschaft ein stark gefährdetes Tier wie den Schneeleoparden aktiv zu unterstützen“, so Stefan Krings, Geschäftsführer von THQ Entertainment. „Was die Kinder in World of Zoo auf spielerische Weise lernen,  können Sie durch unsere Kooperation mit dem Zoo Krefeld in die Tat umsetzen: Tieren etwas Gutes tun.“

„Zoos sind Orte der Erholung und Bildung. Besonders Kinder und Jugendliche lernen hier die Natur mit allen Sinnen kennen, denn nur was man kennt, kann man auch schützen“ , sagt Petra Schwinn, Pressesprecherin des Zoo Krefeld.

Über den Schneeleoparden Leonardo

Leonardo wurde 1993 in Krefeld geboren. Mit seiner Partnerin wurde er in drei Würfen insgesamt sechsmal Vater. Mit den Schneeleoparden beteiligt sich der Zoo Krefeld an internationalen Zuchtprogrammen. Im Zoo Krefeld wurden in den 60er Jahren erstmals Schneeleoparden geboren. Daher ist die Verbundenheit mit diesen seltenen Tieren sehr groß. Seither kamen hier insgesamt 51 Jungtiere zur Welt, die europaweit in Zoos abgegeben wurden.

Schneeleoparden sind anspruchsvoll in der Gehege-Gestaltung. Die Hochgebirgsbewohner sind an ein Leben in 4000 Metern Höhe angepaßt. Für die hiesigen warmen Sommer benötigen sie daher kühle Rückzugsmöglichkeiten unter Felsen. Für die Nachzucht haben sie eine Vielzahl an Wurfboxen, aus denen sie ihre bevorzugte jeweils auswählen können. 2010 wurde das Gehege mit einer großen Sichtscheibe versehen, die einen noch besseren Einblick in das Familienleben der Tiere ermöglicht.

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