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Die Zauberer vom Waverly Place – Total verzaubert für DS im Test

7. März 2011 | 09:00 Geschrieben von : Keine Kommentare

Nachdem es vor über einem Jahr schon einmal ein Spiel zur beliebten TV-Serie Die Zauberer vom Waverly Place gab, veröffentlichte Disney vor wenigen Wochen mit Die Zauberer vom Waverly Place – Total verzaubert den zweiten Teil für Nintendos Handheld.

In dem Spiel geht es darum, dass Alex‘ Kleid in der Zauberwelt eine Woche vor der berühmten Modenschau verschwindet. Sie hat es selbst entworfen, was natürlich somit noch ärgerlich ist. Im Laufe von Die Zauberer vom Waverly Place – Total verzaubert schlüpft ihr in die Rollen von Alex, Justin und Max und müsst mit ihnen dem Verschwinden des Kleides auf den Grund gehen und euch auf die Suche danach machen.

Solltet ihr mit der TV-Serie nichts am Hut haben, dann ist das Spiel nichts für euch. Ohne Kenntnisse der Serie fühlt man sich etwas verloren, gerade was die Charaktere und auch deren Beziehungen untereinander angeht.

Das Spiel ist in insgesamt fünf Kapitel aufgeteilt und diese jeweils in fünf Abschnitte. Ihr schließt alles nacheinander ab, könnt dann später aber erneut Abschnitte und Kapitel spielen, um etwa versteckte Zauberbuchseiten zu finden, wovon es bis zu vier pro Abschnitt gibt. Durch die Zauberbuchseiten erhaltet ihr für eure Charaktere zusätzliche Outfits, die ihr jederzeit anziehen könnt.

Die Zaubersprüche selbst, die in dem Spiel den wichtigsten Part übernehmen, lernt ihr erst nach und nach. Und da sind wirklich ein paar richtig gute Ideen dabei, wovon leider nicht alle konsequent genug umgesetzt wurden. Jedenfalls könnt ihr kaputte Sachen reparieren, Objekte verschieben, Leute vertreiben, euch in einen Hamster verwandeln und sogar die Gestalt eines anderen Menschen annehmen.

So lassen sich Leute von Orten vertreiben, indem man den Zauber mit dem Stinktier auf sich selbst oder auch auf Objekte anwendet. Kommt man an einem Punkt nicht weiter, dann kann es sein, dass man erst einen Schrank verschieben muss, wodurch man plötzlich ein kleines Loch in der Wand entdeckt. Und genau dadurch krabbelt man dann als Hamster und kann so eine verriegelte Türe umgehen. Oder aber in einer anderen Szene müssen zum Beispiel Bänke aus dem Park in LKWs geladen werden, um ein Date zu stören.

Doch fast immer, wenn sich ein Zauberspruch anwenden lässt, laufen „Aufpasser“ umher. Die passen auf, dass man nicht in der Öffentlichkeit zaubert. Sollten sie einen dabei erwischen, droht eine Strafe und man muss den Abschnitt von einem bestimmten Kontrollpunkt aus wiederholen. Die Punkte sind aber sehr fair verteilt und es ist auch nicht so, dass ihr bei einem Verstoß gegen die Zauberregeln wieder komplett von vorne beginnen müsst. Während man in der Öffentlichkeit ist, befindet sich am unteren Rand eine Verdachtsanszeige, welche steigt, sobald man beim Zaubern von jemanden gesehen wird. Sie warnt aber auch, wenn man von einem Aufpasser gesehen wird und schlägt Alarm, wenn man dabei denn gerade im Zaubermenü ist und einen Zauber anwenden will. Die Zauberer sind leider doch ziemlich nervig und bleiben stehen, sobald man in deren Nähe auch stehen bleibt. Man muss sich also ständig bewegen.

Die Zaubersprüche lassen sich ganz einfach aufrufen, dafür gibt es keinen Extra-Bereich auf dem Bildschirm. Stattdessen hält man den Stylus über einen Charakter und dann öffnet sich ein Kreismenü, mit dem man die Zaubersprüche direkt ansteuern kann. Einige von ihnen haben eine Konzentrationsanzeige, wo man mit dem Stylus im richtigen Moment in einem bestimmten Bereich klicken muss, um den Zauber perfekt auszuführen.

Hin und wieder erwarten euch einige Geschicklichkeitsaufgaben. In einer wandert eine Art Puppe mit dem Kleid über eine matschige Straße und man muss dafür sorgen, dass das Kleid nicht dreckig wird. Das schaft man, indem man die herumliegenden Leitern bzw. Hölzer über die matschigen Stellen legt und die Puppe darüberlaufen kann. Das ist eine Aufgabe, bei der etwas Zeitdruck herrscht und man sich nicht zu lange Zeit nehmen kann. In anderen Szenen gilt es dann zum Beispiel als Hamster durch ein Labyrinth zu huschen, während Aufpasser das Grün durchstreifen und man ebenfalls auf Löcher im Erdboden achten muss. Ein anderes Beispiel für eine Aufgabe: ihr müsst in einem Restaurant aushelfen, Gäste bedienen und Geld einkassieren

Von der Grafik her ist alles in 3D gehalten und man kann sich in einem gewissen Bereich völlig frei in der Umgebung umherbewegen. Hin und wieder wirkt alles etwas eckig und an einigen Stellen blinkt und „zuppelt“ es, was allerdings nicht weiter stört. Vom Sound her orientiert sich das Spiel an die TV-Serie, aber mit der Zeit wandert der Finger zum Lautstärkeregler, da es dann doch etwas nervig ist.

Schlusswort

Die Zauberer vom Waverly Place – Total verzaubert ist ein Spiel für Fans der gleichnamigen TV-Serie. Dabei ist es egal ob Mädchen oder Junge, denn auch wenn Alex mehr im Vordergrund steht, darf man ebenfalls Justin und Max steuern. Die Aufgaben sind simpel und kinderfreundlich gehalten. Allerdings gibt es auch Aufgaben, bei denen man etwas nachdenken muss, bevor man weiterkommt. Die Zaubersprüche sind schön gemacht, die Aufgaben dazu haben aber noch etwas Potential nach oben. Das Spiel hat übrigens nicht mehr ganz so viel mit seinem Vorgänger gemeinsam. Ihr bewegt euch durch eine 3D-Umgebung, zudem gibt es auch keinen Mehrspieler-Modus mehr.

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