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Nintendogs + Cats: Golden Retriever & neue Freunde im Test

30. März 2011 | 14:07 Geschrieben von : 2 Kommentare

Nintendogs war 2005 auf dem Nintendo DS eine echte Revolution. Man konnte mit seinen Hunden nicht nur via Touchscreen interagieren, sondern ihnen mit dem eingebauten Mikrofon sogar Befehle geben. Kurz danach dachte Nintendo dann sogar über einen neuen Ableger nach, in dem man Delfine oder Pferde umsorgen konnte, bis sie dann allerdings schließlich wieder auf das alte Konzept umstiegen. Diesmal jedoch sollten nicht nur Hunde vorkommen, sondern erstmals auch Katzen.

Das Ganze nennt sich Nintendogs + Cats und ist eines der Startspiele für den Nintendo 3DS. Wobei Spiel ja nicht ganz richtig ist, denn insgesamt habt ihr die Wahl zwischen drei verschiedenen Versionen. Wir testeten die Version Golden Retriever, es gibt aber auch noch Zwergpudel und Französische Bulldogge. Die Spiele unterscheiden sich bis auf die verschiedenen Rassen nicht voneinander, so dass letztendlich euer Geschmack entscheidet, welche Version ihr wählt.

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Das hat uns gefallen

Alles wie gehabt: Wer den Vorgänger bereits kennt, wird sich sofort heimisch fühlen. Zu Beginn geht es in den Zwinger, wo ihr euch einen Welpen heraussucht. In unserer Edition, also Golden Retriver, haben wir unter anderem zur Auswahl einen Mops, natürlich einen Golden Retriever, Malteser, Zwergpinscher und Beagle. Ihr könnt auch im Laufe des Spieles weitere Hunderassen freispielen, was mit Streetpass funktioniert. Darauf gehen wird aber später noch etwas ein. Je nachdem, für welchen Welpen ihr euch entscheidet, habt ihr auch verschiedene Charakter-Eigenschaften – etwa einen aufgeweckten oder zurückhaltenden Hund, einen lieben oder weniger gehorsamen Hund, einen verspielten oder trägen Hund. Anschließend müsst ihr noch das Fellmuster aussuchen und einen Namen festlegen, wobei ihr diesen nicht nur niederschreibt, sondern dem Hund ebenso via Mikrofon beibringen müsst.

Der Alltag beginnt: Nachdem sich der Welpe an sein neues Heim gewöhnt hat und nach zig Versuchen endlich auf seinen Namen hört, beginnt auch schon der Alltag. Und der sieht nur unwesentlich anders als im Vorgänger aus. Das Ziel besteht darin, den Hund zu umsorgen und bei Laune zu halten. Dafür stehen euch die verschiedensten Möglichkeiten zur Verfügung.

Am besten, man schaut immer auf den Statusbildschirm, auf dem angezeigt wird, ob das Tier eine Reinigung benötigt, hungrig oder durstig ist. Sollte es Nahrung brauchen, wählt man einfach beim sogenannten Utensilien-Menü das jeweilige Futter oder Wasser aus, woraufhin dem Hund automatisch ein Futter- bzw. Trinknapf vor die Pfötchen gestellt wird. Ihr müsst allerdings stets darauf achten, dass ihr auch genügend Futter und Wasser im Haus habt.  Das und auch weitere Dinge erhaltet ihr beim Shoppen, wie etwa im Tierbedarf, beim Innenausstatter oder im Secondhand-Laden.

Natürlich könnt ihr eurem Schützling wie schon im Vorgänger verschiedene Spielzeuge kaufen und ihn mit Accessoires ausstatten. Ansonsten bietet sich noch die Möglichkeit an, das eigene Heim zu dekorieren und mit Möbel auszustatten, weiter Welpen zu kaufen oder den oder die Hunde zur Pflege in eine Pension zu geben, was ganz hilfreich sein kann, wenn man sich etwas Stress sparen will, weil man vielleicht keine Zeit hat.

Da ihr dem Vierbeiner auch genügend Auslauf geben solltet, damit er sein Geschäft verrichten und die sozialen Kontakte etwas pflegen kann, geht es täglich am besten mehrmals auf einen Spaziergang. Dort wird geschnüffelt, gerannt, Pippi gemacht und der Flohfänger findet wieder Geschenke, in denen unterschiedliche Gegenstände drin sind. Nach und nach geht ihr verschiedene Strecken entlang und trefft währenddessen auf andere Hundebesitzer bzw. Miis. Ihr könnt aber auch andere Häuser betreten, wie etwa ein Café oder aber in den Park gehen, um für Wettbewerbe zu trainieren.

Die Wettbewerbe: Natürlich dürfen auch die Wettbewerbe nicht fehlen. Erneut sind drei Wettbewerbe enthalten, wobei ihr täglich nur zweimal an einem teilnehmen könnt. Neu ist das sogenannte Coursing, das den Hindernisparcour ersetzt. Bei Coursing rennt der Hund einfach einen Ball hinterher, der von euch gezogen wird – es nicht irgendwie nicht ganz so spaßig wie der Hindernisparcour. Der Disc-Wettbewerb hat sich nicht verändert, noch immer wird eine Disc geworfen, die der Hund fangen muss. Und je weiter diese Disc fliegt, desto mehr Punkte erhält man.

Der dritte Wettbewerb nennt sich Gehorsamkeitstest, bei dem man die angegebenen Tricks innerhalb einer bestimmten Zeit vorführen muss. Schön ist hier, dass eine Neuerung des Nintendo 3DS zum Einsatz kommt: die AR-Karten. Der Wettbewerb wird nämlich in der Realität bzw. in euren eigenen vier Wänden ausgeführt, was es euch auch ermöglicht, euren Hund von allen Seite betrachten zu können. Witzig ist zudem, dass wenn ihr zum Beispiel eine Mario-AR-Karte hinlegt, euer Vierbeiner plötzlich eine Mario-Mütze aufsetzt. Die AR-Unterstützung geht hier schon in eine sinnvolle Richtung, die in Zukunft hoffentlich von weiteren 3DS-Spielen ähnlich verwendet wird.

Sehr schade ist aber, dass der Hinternisparcour nicht mehr mit dabei ist. Ein vierter Wettbewerb hätte dem Spiel ganz gut getan.

Streetpass: Wie bereits erwähnt, unterstützt Nintendogs + Cats als eines der ersten 3DS-Spiele die neue Funktion Streetpass. Wir konnten das leider nicht direkt ausprobieren, da wir nur eine Version von Nintendogs + Cats in unseren Händen halten und wir in unserem Umfeld niemanden mit diesem Spiel getroffen haben. Dennoch, die Liste liest sich ziemlich gut. Während man Streetpass auf dem Nintendo 3DS aktiviert hat und unterwegs andere Spieler trifft, tut sich etwas auf den 3DS-Geräten. Untereinander werden nämlich Daten ausgetaucht, wodurch unter anderem das Halterprofil, Haustierinformationen, das Foto sowie ein zuvor ausgewähltes Geschenk an den anderen Spieler gesendet werden – andersherum genauso. Macht man später einen Spaziergang im virtuellen Park, trifft man witzigerweise auf den Mii des anderen Spielers sowie einem seiner Haustiere. Interessant ist zudem, dass ihr weitere Hunderassen im Zwinger durch das Begegnen anderer Spieler freischalten könnt.

Toller 3D-Effekt: Nintendogs + Cats ist eines der Startspiele, bei denen der 3D-Effekt besonders gut zur Geltung kommt. Das liegt vor allem an den sehr hübsch und detailliert erschaffenen Hunde- und Katzen-Modellen. Sobald der Hund an den Bildschirm kommt, hat man das Gefühl, als könne man ihn anfassen. Außerdem kommen die Schlecktröpfchen aus dem Bildschirm heraus – zumindest denkt man das. Wirklich sehr realistisch.

Das hat uns weniger gefallen

Zu wenig Neues + Katzen: Klar, hier und da wurden ein paar Änderungen gemacht, der 3DS ermöglicht auch neue Features und die Katzen bringen etwas Abwechslung ins Spiel. Nüchtern betrachtet bietet Nintendogs + Cats jedoch nur wenig Neues. Spieler, die den oder die Vorgänger bereits kennen, werden kaum wirkliche Neuerungen finden. Das ist etwas schade, gerade was die Katzen angeht. Es gibt weder Wettbewerbe für sie, noch kann man sie in irgendeiner Art und Weise trainieren. Was wäre es doch toll gewesen, mit ihnen zum Beispiel einen Schönheitswettbewerb gewinnen zu können oder ihnen einige simple Befehle beizubringen. Versteht uns aber bitte nicht falsch – die Katzen sind eine nette und vor allem niedliche Dreingabe. Es fehlt dann aber doch noch etwas der Umfang.

Schlusswort

Kennt ihr bereits den Vorgänger, so werdet ihr in Nintendogs + Cats nur wenige Neuerungen antreffen. Es gibt kaum Überraschungen und von den Wettbewerben hat sich bis auf die AR-Karten und der Austausch vom sogenannten Coursing gegen den Hindernisparcour nichts getan. Schade ist auch, dass die Katzen vielmehr nur wie schmuckes Beiwerk wirken und im Vergleich zum Hund weniger Möglichkeiten bieten.

Trotzdem macht es Spaß, sich erstmals neben einem Hund auch eine Katze halten zu können und deren Verhalten zueinander zu beobachten. Auch wenn wir Streetpass wegen Mangel an einem weiteren Spiel der Reihe nicht testen konnten, so sind wir doch davon überzeugt, dass sich hier etwas völlig Spaßiges und Sinnvolles entwickelt. Natürlich ist ebenfalls der unglaubliche 3D-Effekt ein weiteres Argument dafür, auf Nintendogs + Cats umzusteigen. Fans der Reihe werden definitiv ihren Spaß haben.

2 Kommentare Antworte

  1. FrostFell
    3. April 2011

    Vielen Dank!
    Ich fiebere schon so lange auf den 16 April hin, da ich an diesem Tag den Nintendo3DS bekomme. Die Infos sind sehr hilfreich und geben mir noch mehr Vorfreude und Spannung auf das Spiel!

  2. ich habe das spiel ich kann es nur weiter emfelen!

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