PopCap-Umfrage: Ein Drittel der Erwachsenen in Amerika und England spielen Handyspiele

1. März 2011 | 12:00 Geschrieben von : Keine Kommentare

Der Casual-Anbieter PopCap Games veröffentlichte gestern die Ergebnisse einer Umfrage, die zeigen, dass ein Drittel der Erwachsenen in Amerika und England Handyspiele spielen. Das dürfte sicherlich auch kaum verwundern, da die heutigen Handys immerhin entsprechende Möglichkeiten haben und teilweise auch schon mit Spielen vorinstalliert erscheinen.

Achtung, jetzt folgt viel Text:

Die von Information Solutions Group durchgeführte Umfrage ergab außerdem, dass unter den Handyspielern das Handy jetzt als vorrangig ausgewähltes Spielgerät gilt und es somit Videospiel-Konsolen und PCs in weniger als zwei Jahren überholt hat. Weiterhin ergab die Umfrage, dass „Smartphone“-Besitzer (das am schnellsten wachsende Mobil-Segment) als eifrige Handyspiel-Konsumenten deutlich vorne liegen. Diese und andere in der Umfrage ermittelten Kauf- und Konsumtrends weisen zudem auf ein in absehbarer Zeit entstehendes deutliches Wachstum im Handyspiel-Sektor hin.

Insgesamt gaben mehr als die Hälfte (52%) der 2.425 Befragten an, in der Vergangenheit ein Handyspiel gespielt zu haben; 73% der im Vereinigten Königreich Befragten gaben an, mindestens ein Handyspiel gespielt zu haben, verglichen mit 44% der Befragten in den Vereinigten Staaten. Ein Teil der im Vereinigten Königreich Befragten scheinen Einmalnutzer gewesen zu sein, da die meisten anderen Nutzerdaten ähnliche Aktivitäten und Trends im Land ergaben. 33,6% aller Erwachsenen in Amerika und im Vereinigten Königreich haben im vergangenen Monat ein Handyspiel auf ihrem Handy gespielt und qualifizieren sich somit für die Umfrage als „Handyspieler“; fast ein Viertel (24,6%) haben in der letzten Woche gespielt und qualifizieren sich somit als „eifrige Handyspieler“. Ganze 83% der Handyspieler, die ein Smartphone besitzen, gaben an, in der vergangenen Woche gespielt zu haben.

„Handyspiele sind zusammen mit Social Games bei weitem der heißeste Sektor in der Videospiel-Industrie“, so Dennis Ryan, EVP von Worldwide Publishing bei PopCap, die fast ein Drittel des Gesamteinkommens durch den Verkauf von Handy-Megahits wie Bejeweled und Plants vs. Zombies erwirtschaften. „Dadurch, dass immer mehr Leute Smartphones kaufen und der gesamte Prozess des Findens, Kaufens und Spielens von Handyspielen so einfach wie das Durchsuchen des Internets wird, wird der Markt für Handyspiele immer größer“.

Im Mai 2009 führte ISG im Auftrag von PopCap eine ähnliche Studie über Handyspieler durch, die gezielt auf AT&T-Mobilkunden abzielte; wo zutreffend werden historische Daten dieser früheren Umfrage untenstehend zusammen mit der neu durchgeführten Umfrage präsentiert.

Andere Umfrageergebnisse:
84% aller Handyspieler und 97% aller eifrigen Handyspieler geben an, auf ihrem Handy mindestens einmal pro Woche zu spielen; 92% aller Smartphone-Besitzer, die Handyspiele spielen, geben an, mindestens einmal pro Woche zu spielen und 45% geben an, täglich zu spielen (verglichen mit 35% aller Handyspieler). In der 2009 durchgeführten Umfrage gaben nur 13% der Handyspieler an, täglich zu spielen und 40% gaben an, einmal pro Woche oder öfter zu spielen.

50% aller Handyspieler gaben an, dass die mit Spielen auf dem Handy verbrachte Zeit innerhalb des vergangenen Jahres angestiegen ist. Bei Smartphone-Besitzern erreicht dieser Prozentsatz 63%; bei der 2009 durchgeführten Umfrage gaben nur 20% der Handyspieler einen Anstieg der mit Handyspielen verbrachten Zeit an.

78% aller Handyspieler gaben an, dass das Handyspielen zu einer Routine in ihren wöchentlichen Aktivitäten geworden ist und mehr als die Hälfte (59%) gaben an, dass sie solche Spiele als regulären Teil ihrer täglichen Aktivitäten ansehen. Bei Smartphone-Besitzern erreichen diese Prozentsätze 84% beziehungsweise 68%.

Auf die Frage nach dem von ihnen am häufigsten benutzten Spielgerät gaben 44% der Handyspieler ihre Handys an und katapultieren diese somit vor Videospiel-Konsolen (21%) und Computer (30%) an die Spitze. 51% der eifrigen Handyspieler und 55% der Handyspieler, die ein Smartphone besitzen, gaben an, Spiele am häufigsten auf ihrem Handy zu spielen. Verglichen damit gaben in der 2009 durchgeführten Umfrage nur 17% der Handyspieler ihr Handy als am häufigsten benutztes Gerät an.

43% aller Handyspieler und 49% der Smartphone-Spieler gaben an, im letzten Jahr ein kostenlose Testversion eines Spiels zur vollständigen (kostenpflichtigen) Version aufgerüstet zu haben; mehr als ein Viertel (27%) aller Handyspieler und ein Drittel (34%) der Smartphonespieler gaben an, im letzten Jahr für einen zusätzlichen Inhalt in einem ursprünglich kostenlosen Spiel bezahlt zu haben.

49% aller Handyspieler, 58% der eifrigen Handyspieler und 56% der Smartphonespieler gaben an, im vergangenen Jahr 6$ oder mehr für Handyspiele oder Spielinhalt ausgegeben zu haben; 51% aller Handyspieler und 61% der Smartphonespieler gaben an, 2011 mindestens zwei Handyspiele kaufen zu wollen.

19% aller Handyspieler gaben an, ein oder mehr Social Games täglich auf ihrem Handy zu spielen und mehr als ein Drittel (37%) gab an, mindestens einmal pro Woche ein Social Game auf ihrem Handy zu spielen.
Handyspieler verbringen 23% der gesamten Nutzungsdauer (Telefongespräche ausgenommen) mit Spielen.

Methodik der Umfrage:
Diese internationale Untersuchung wurde von der Information Solutions Group (ISG; www.infosolutionsgroup.com) exklusiv für PopCap Games durchgeführt. Die Ergebnisse basieren auf 2.425 Online-Umfragen, die von Mitgliedern des weltgrößten Online ePanels (Toluna) in den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich zwischen dem 25. Januar und dem 31. Januar 2011 beantwortet wurden.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Umfrage war der Besitz und die Benutzung eines Handys. Unter diesen Handybesitzern wurden 814 als Handyspieler identifiziert (diejenigen, die im vergangenen Monat ein Handyspiel auf ihrem Handy gespielt hatten). Zusätzlich wurden 597 der Handyspieler als eifrige Handyspieler identifiziert (diejenigen, die in der vergangenen Woche ein Handyspiel auf ihrem Handy gespielt hatten). Schließlich wurden 495 der Handybesitzer auch als Smartphone-Besitzer identifiziert. Theoretisch wird sich das Ergebnis in 19 von 20 Fällen mit nicht mehr als 2,4 Prozentpunkten von dem Ergebnis unterscheiden, das man erhalten hätte, hätte man alle Handybesitzer im Alter von 18 Jahren und darüber in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich ausfindig gemacht und befragt. Kleinere Untergruppen reflektieren größere Margen bei der Stichprobenabweichung. Andere Fehlerquellen, wie Variationen bei der Reihenfolge der Fragen oder die Formulierung innerhalb des Fragebogens, können ebenso zu unterschiedlichen Ergebnissen beitragen.

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